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antriebstechnik 7/2022

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antriebstechnik 7/2022

SOFTSTARTER

SOFTSTARTER WEITERBILDUNG WISSEN ERWEITERT DIE MÖGLICHKEITEN Weiterbildung hilft dem einzelnen Ingenieur und den Unternehmen. Sie hilft unter anderem auch dabei, die Folgen des Fachkräftemangels zu beherrschen. Und sie hilft beim Vertiefen von Grundwissen auch bei Spezialisten. Die Forschungsvereinigung Antriebstechnik e. V. als Teil des VDMA hat ein großes Spektrum von Angeboten im Bereich der Antriebstechnik.

SOFTSTARTER Berufliche Weiterbildung gilt als wichtiger Schlüssel für die Weiterentwicklung von Unternehmen und Mitarbeitern. Sowohl bei der Digitalisierung als auch beim Fachkräftemangel – Weiterbildung kann ein Baustein für das erfolgreiche Überwinden von Herausforderungen darstellen. Das erkennen auch immer mehr Unternehmen. Im Zeitraum von 2016 bis 2019 stiegen die Aufwendungen für Weiterbildung der Unternehmen in Deutschland laut Statistischem Bundesamt um etwa 24 % auf etwa 41 Milliarden Euro. Für Berufe im Zusammenhang mit der Antriebstechnik gibt es eine Reihe von Weiterbildungsanbietern. Dazu gehören private Unternehmen, Universitäten und Verbände wie der VDMA. Gemeinsam mit der Forschungsvereinigung Antriebstechnik e. V. (FVA) hat der Verband die FVA-Service GmbH gegründet, die eine große Bandbreite von Themen in der Antriebstechnik mit Seminaren abdeckt. Die GmbH wurde im Jahr 2010 mit dem Ziel gegründet, die Weiterbildung zu professionalisieren. „Der FVA hat schon in den 70er Jahren mit Weiterbildungen begonnen. Aber da wurde meist erst nach Experten gesucht und Seminare veranstaltet, wenn der Leidensdruck in den Dipl.-Ing. Norbert Haefke, Geschäftsführer FVA Service GmbH Unternehmen schon da war“, erklärt Norbert Haefke, Geschäftsführer der FVA Service GmbH. Heute verfügt das Unternehmen über eine professionelle Infrastruktur. „Die Inhalte der Seminare sind am Bedarf der Industrie orientiert, aber der Blick in die Zukunft existiert. Denn wir vom FVA sehen ja die Themen aus der aktuellen Forschung“, erläutert Haefke. Zusätzliche Quelle für relevante Seminarthemen sind die Teilnehmer selbst. Die werden befragt und aus den so identifizierten Themen gegebenenfalls ebenfalls Seminare entwickelt. „Man muss sich darüber im Klaren sein, dass auch Grundlagenwissen immer wieder wiederholt werden sollte“, erinnert Haefke. Gerade für Quereinsteiger, die beispielsweise vom Verbrennungsmotor zum elektrifizierten Antriebsstrang wechseln, aber auch für Studenten sind Grundlagen-Seminare wichtig. Daher sind Wissensgebiete wie Zahnradschädigung immer wieder im Seminar-Portfolio des FVA. „Weiterbildung ist auf diese Weise eine Möglichkeit, dem Fachkräftemangel zu begegnen“, wie Haefke ausführt.