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antriebstechnik 7/2020

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antriebstechnik 7/2020

SPECIAL: ANTRIEBSTECHNIK

SPECIAL: ANTRIEBSTECHNIK FÜR MEDIZIN UND LABOR FÜR FOLGENDE ANWENDUNGEN SIND DERZEIT MODULE IM BAUKASTEN VORHANDEN: Leistung: 2 - 60 kW Drehzahl: 0 - 3 000 min -1 Drehmoment: 0 - 4 000 Nm Segmentierung: 1 - 5 Module Durchmesser: 150 - 900 mm (weitere auf Anfrage) lösungen im Bereich der Elektromotoren zu einer neuen Antriebssystematik vereint. Es bietet dem Anwender die Möglichkeit, seine Produkte in ein durchgängiges Baureihensystem zu transformieren. Das erlaubt die zukunftsfähige und damit ökonomisch wie ökologisch, nachhaltige Umgestaltung des eigenen Portfolios. Fotos: Torquewerk GmbH www.torquewerk.de 03 Für den variablen Labor Extruder: Der TWSi-420 Motor mit einem 180° 5,5 kW Modulsegment Der Einsatz der Torquewerk Modulmotoren bietet folgende Vorteile: Der Baukastengedanke der Herstellerfirma umfasst alle Aspekte der Antriebstechnik. Konstruktion, Montage, Baugruppenbeschaffung, sowie Lagerhaltung profitieren von einem einheitlichen System. Servicemaßnahmen lassen sich leichter ausführen, da die notwendigen Lagerteile in Bezug auf die Antriebstechnik vollständig harmonisierbar bleiben. Neue Baugrößen lassen sich mithilfe der bekannten und skalierbaren Antriebsgrößen des modularen Baukastensystems zusammenstellen, selbst das spätere Betriebs-Know-how ist – wenn auch anders skaliert – bereits verfügbar. Die hier gewählte Teilintegration des Elektromotors mit dem Drucklager des Extruders spart darüber hinaus die Kupplung und die vordere Motorlagerung für den elektrischen Antrieb. Auch die Getriebestufe wurde aufgrund der erheblichen Drehmomentreserve des Direktantrieb des TWSi-420 hinfällig, was die Anzahl der möglichen Schäden im späteren Betrieb in Summe erheblich zu reduzieren hilft. So sind die verfügbaren Drehmomentreserven im Notbetrieb bedenkenlos einsetzbar. Die Teilintegration der beiden Baueinheiten Extruder und Drucklager mit dem Direktantrieb ermöglicht die Führung der notwendigen Hohlwelle durch den bauartbedingt kurzen Motor. Dadurch kann die Schnecke ohne viel Vorbereitung jederzeit demontiert werden. Zusammen mit den eingesparten Maschinenteilen gegenüber der herkömmlichen Bauweise reduziert sich auch der zeitliche Aufwand. AUSSICHTSREICHE SEGMENTMOTOREN Die Segmentmotoren von Torquewerk besitzen eine hohe Geometriefreiheit und Varianz als Antrieb im Rahmen eines Baureihensystems. Der modulare Aufbau erlaubt es, mehrere Leistungsgrößen aus identischen Funktionsgruppen zusammenzusetzen, was die Entwicklung, Montage, Lagerhaltung und den Anlagenservice komfortabler gestaltet. Der effiziente und drehmomentstarke Segmentmotor ist luftgekühlt, hat eine redundante Bauweise und kommt vollständig ohne den Einsatz von Magnetmaterialien aus. In Kombination mit Frequenzumrichtern schließen die Elektromotoren damit auch umweltfreundliche Vorteile mit ein. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass das neue Baukastenkonzept viele Vorteile der bisherigen Standard- und Sonderbau- DIE IDEE „Das modulare Motorensystem entstand, um eine Marktlücke zwischen standardisierten Elektromotoren und aufwändigen Individualisierungen in Form von Sondereinbaumotoren zu schließen. Die variable Motormodultechnik ermöglicht insbesondere kleineren oder mittelständischen Unternehmen eine Individualisierung von ihren Antriebslösungen bei gleichzeitiger Baureihenbildung und Reduzierung der Variantenvielfalt. Die Motoren können als Direktantriebe eingesetzt werden und dadurch Getriebemotoren und auch PM-Torquemotoren ersetzen.“ Dr.-Ing. Jan-Dirk Reimers, Geschäftsführer, Torquewerk GmbH 42 antriebstechnik 2020/07 www.antriebstechnik.de

INTEGRIERTER SCHUTZMECHANISMUS BEI ÜBERLAST Bei Überlast trennt die Sicherheitskupplung von Perantec den Antriebsmotor vom Getriebeeingang und stellt beim Unterschreiten dieses Werts ad hoc erneut die Verbindung her. Wie der Hersteller mitteilt, soll bei Verfahrachsen, die mit einem Weg-Messsystem arbeiten, nach einer Kollision nur eine Referenzfahrt erforderlich sein, um die Produktion fortzusetzen. Diese Überlastkupplung verhindert zwar kein Aufeinanderprallen, ist jedoch ein probates Mittel, um auszuschließen, dass Greifer beschädigt oder Getriebe zerstört werden. Nach einem Crash besteht die Möglichkeit, die Achse aus der betroffenen Zone herauszufahren, den Schaden zu beurteilen und zu beheben. Die Sicherheitskupplung lässt sich in alle gängigen Getriebe integrieren. Über die Standardbaugrößen hinaus sind anwendungsspezifische Varianten realisierbar, auch in kleinen Stückzahlen. Speziell für den Einsatz in vertikalen Hubachsen wurde die Anbindung der Motorwelle mit einer redundanten Klemmverbindung umgesetzt. www.perantec.de MOTOREN-SERIE IM HYGIENIC DESIGN Das Unternehmen Rotek ist für seine Rotect Motoren Serie im Hygienic Design bekannt. Die Edelstahlmotoren sollen gesteigerten Schutz bei hochkorrosiven und rauen Umgebungs - be dingungen bieten und sind besonders für Prozesse geeignet, die eine hohe hygie nische Sicherheit erfordern. Überall, wo es darauf ankommt, dass Schmutz und Bakterien keinen Halt finden, oder wo aggressive Reinigungsmittel oder heißer Dampf eingesetzt werden, ist die Rotect Serie die richtige Wahl. Gekapselt in einem Gehäuse aus Edelstahl 1.4404, dessen Design durch besonders glatte Oberflächen und die konsequente Vermeidung von Schmutznestern ausgelegt ist, entsprechen sie höchsten hygienischen Anforderungen. Gefertigt in der Schutzart IP68 10 bar sind sie auch für die Hochdruck-Reinigung geeignet. Eine Variante in der Schutzart IP69k befindet sich in Vorbereitung. Die Rotect Antriebe bieten maximale Flexi bilität bei der Auswahl der Motortechnologie. Sie können als Wechsel- oder Drehstrom motoren oder auch als BLDC-Antriebe mit Leistungen bis 200 W geliefert werden. www.rotek-motoren.de antriebstechnik WISSEN SCHAFFT IDEEN Newsletter Der E-Mail-Service für Anwender aus dem gesamten Umfeld mechanischer und elektrischer Antriebstechnik. Aktuelle Nachrichten rund um mechanische, thermische und elektrische Antriebstechnik, sowie deren Steuerungen und Regelungen. VERPOLUNGSSICHERE UND RUNDUM ROTIERBARE STECKVERBINDER Phoenix Contact bringt neue Steckverbinder für Energiespeichersysteme auf den Markt. Die Geräte- und Kabelsteckverbinder sind verpolungssicher ausgeführt und um 360° rotierbar. Diese Eigenschaften prädestinieren sie für flexible Kabelabgänge in modularen Batterieregalen. Um Sicherheit beim Anschluss der Batteriepole gewährleisten zu können, hat der Hersteller die berührgeschützten Rundsteckverbinder farbig und mechanisch kodiert. Die neue Produktreihe eignet sich für Leiterquerschnitte von 16 bis 25 mm² und überträgt Nennströme bis 120 A sowie Nennspannungen bis 1 500 V (DC). www.phoenixcontact.com Jetzt kostenlos anmelden! IMMER AKTUELL INFORMIERT http://bit.ly/VFV_Newsletter

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