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antriebstechnik 4/2019

antriebstechnik 4/2019

GETRIEBE- UND

GETRIEBE- UND GETRIEBEMOTOREN 02 Optimierte Konfiguration für einen Bandantrieb (blau) Das Visualisieren dieser Anforderungen hilft beim Finden einer bedarfsgerechten Lösung. Mithilfe eines Netzdiagramms werden die einzelnen Parameter gewichtet. Denn während ein Standardantrieb die beschriebenen Anforderungen gleichermaßen erfüllt, verlangt eine Förderbandanwendung in gewissen Bereichen eine Fokussierung. Um nun nicht auf ein Sondergetriebe ausweichen zu müssen, würde der Anwender üblicherweise das Standard getriebe größer dimensionieren, wodurch auch andere Eigenschaften überdimensioniert wären. Hier erhielte ein Kunde also Eigenschaften, die seine Anforderungen übererfüllen. Die präzise auf die Kundenforderung zugeschnittene Lösung besteht also darin, das Getriebe in den erforderlichen Kategorien zu optimieren und ansonsten die Standardlösung beizubehalten. Exakt hier setzt die Generation X.e an. Kundenanforderungen lassen sich speziell auf den Anwendungsfall im Getriebe hin umsetzen. Die Berechnungslandschaft übersetzt die kundenseitigen Forderungen in Anforderungen an den Antrieb. Anhand dieser Voreinstellungen berechnet das Werkzeug die ideale Kombination von Merkmalen – jeweils unter Einbezug der Abhängigkeiten zu einander. Die daraus resultierenden Merkmale werden direkt in die Werksprozesse weitergegeben, sodass eine konsistente Informationskette von der Anforderung bis zum fertigen Produkt in der Montage gewährleistet ist. Im Falle des Förderbandantriebs ist dies mit verbessertem thermischen Verhalten und gesteigerter Lagerlebensdauer erzielbar. Daneben bringen diese Optimierungen weitere Mehrwerte für den Anwender. So lassen sich bspw. die Betriebskosten über die gesamte Lebensdauer des Getriebes senken (Total Cost of Ownership). Die höhere Effizienz durch geringere Ölbadtemperatur führt zu geringeren Energiekosten und längeren Ölwechselintervallen. Darüber hinaus trägt ein thermisch optimierter Ölstand zur Ressourcenschonung bei und zudem reduzieren kontaktlose Dichtsysteme den anfallenden Serviceaufwand. Unter Umständen lässt sich bei einer geforderten höheren Lagerlebensdauer sogar die Getriebegröße beibehalten. Dank gezielter Verbesserungen und Ausführungsoptimierungen erhält der Kunde mit Generation X.e die für ihn und seine Applikation passende Lösung – bei bestmöglichem Kosten-Nutzen-Verhältnis. Fotos: SEW-Eurodrive GmbH & Co KG www.sew-eurodrive.de DIE IDEE „Wir bei SEW-Eurodrive verfügen über einen großen Standard-Getriebebaukasten. In bestimmten Anwendungen möchte der Kunde auf diesen zurückgreifen, aber trotzdem eine individuelle Lösung erhalten. Das haben wir mit der Generation X.e erreicht. Die Idee war also eine Weiterentwicklung der bewährten Baureihe mit vielen weiteren Mehrwerten für den Anwender.“ Mark Zeller, Produktmanager, SEW-Eurodrive GmbH & Co KG Christian Rüttling, Marktmanager, SEW-Eurodrive GmbH & Co KG 28 antriebstechnik 2019/04 www.antriebstechnik.de

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