Aufrufe
vor 1 Jahr

antriebstechnik 12/2024

  • Weitere Details anzeigen
  • Antriebe
  • Getriebe
  • Unternehmen
  • Entwicklung
  • Anforderungen
  • Einsatz
  • Zudem
  • Anwendungen
  • Motoren
  • Antriebstechnik
antriebstechnik 12/2024

STEUERN UND

STEUERN UND AUTOMATISIEREN Laserscanner Encoder 03 Lokales AGV-Sicherheitskonzept mit sicherheitsgerichteter Kommunikation über die Safety Bridge Technology (SBT) Fahrantrieb KONTAKTLOSE KOMMUNIKATION IN ECHTZEIT Für die Elektrifizierung und Automatisierung von AGVs verfügt Phoenix Contact über ein innovatives, aufeinander abgestimmtes Produktund Lösungsportfolio. Steuerung, Kommunikation, Sicherheit, Navigation, Elektrifizierung und Energie beschreiben wesentliche Aspekte der AGV- Lösung. Mit PLCnext Technology bietet Phoenix Contact zudem ein offenes Ökosystem für die industrielle Automatisierung. Es besteht aus Hardware, modularer Engineering-Software und einem digitalen Software-Marktplatz. Damit lassen sich umfassende Systemlösungen kombinieren. Auch für das Engineering, die Inbetriebnahme und den Betrieb moderner Flurförderzeuge bietet dies viele Vorteile. Als Beispiel sei die Kommunikation herausgegriffen. Das Funkmodul FL WLAN 1100 mit IP54-Eigenschaften ist einfach auf dem AGV montierbar und umfasst eine REST-Schnittstelle. Über dieses Interface kann die PLCnext Control die WLAN-Parameter während der Inbetriebnahme des AGVs auf das Funkmodul schreiben, was Zeit spart. Als weiteres Kommunikationsgerät ermöglicht ein neuer NearFi-Koppler nun zudem eine störungsfreie AGV-Maschinenkopplung im 60-GHz-Frequenzband. Er nutzt 100-MBit- Ethernet in Full Duplex. BEREIT FÜR CLOUD UND EDGE COMPUTING Das Wireless-Ethernet-Portfolio von Phoenix Contact ist für diverse AGV- Systeme ausgelegt und sorgt für eine reibungslose Kommunikation der Flurförderzeuge zu überlagerten Systemen. Die FL WLAN Basic Library unterstützt dabei die Ankopplung der WLAN-Module an eine PLCnext Control über die REST-Funktion. So lässt sich zum Beispiel die Signalstärke jederzeit über wachen und Ausleuchtungslücken werden identifiziert. Auch die Einführung von 5G und WLAN 6 eröffnet neue Möglichkeiten für die Datenüber tragung. Eine höhere Bandbreite und deterministisches Verhalten ermög lichen größere Flotten mit höherer Verfügbarkeit. Darüber hinaus lässt sich Fahrzeugintelligenz in die Edge oder Cloud verlagern. Phoenix Contact begleitet seine Kunden auf diesem Weg mit den passenden Komponenten, Systemen und Lösungen. Bilder: Phoenix Contact www.phoenixcontact.com DIE IDEE „Die sicheren Signale, die mit den Safety-Bridge-I/O-Modulen von Phoenix Contact aufgenommen und ausgegeben werden, lassen sich über nahezu alle Automatisierungsnetzwerke sowie sämtliche gängigen Steuerungstypen weiterleiten. Die Kommunikation zwischen den Logikmodulen oder zu den Ein- und Ausgangsmodulen kann dabei ebenfalls über den Funkstandard WLAN erfolgen.“ Carsten Gregorius, Manager Strategic Product Marketing Safety, Phoenix Contact Electronics GmbH 24 antriebstechnik 2024/12 www.antriebstechnik.de

MARKTPLATZ PRÄDESTINIERT FÜR SANDWICHPLATTEN UND DICKE WANDUNGEN Icotek gibt die Einführung der Gewindeverlängerung TE für Kabelverschraubungen und Kabeldurchführungen bekannt. Die rückseitige Fixierung erfolgt durch einfaches Verschrauben mit einer Gegenmutter. Die silikon- und halogenfreie Gewindeverlängerung ist in zwei Größen (M32, M50) und in drei Längen (35, 60 und 120 mm) erhältlich. Diese können flexibel miteinander kombiniert werden. Dabei bleibt der IP-Schutz der verwendeten Kabelverschraubung oder -durchführung erhalten. Durch die Verwendung von Polyamid als Material und einer Brandklasse von UL94-V0 ist die Gewindeverlängerung selbstverlöschend und im Temperaturbereich von -40 °C bis 140 °C einsetzbar. Bei der Montage werden die metrischen Gewinde der Kabelverschraubungen und -durchführungen mit einer Gegenmutter verschraubt. Die parallel angeordneten Abflachungen dienen der Schlüsselweite und erleichtern das Festziehen. Die Gewindeverlängerung TE eignet sich unter anderem für Anwendungen in den Branchen Bau, Gebäudetechnik, Reinraum und Caravan. www.icotek.com SKALIERBAR: SAFE MOTION BIS PL E EINFACH UMSETZEN Die Servoverstärker PMC SI6 und PMC SC6 von Pilz verfügen nun über Safe-Motion- Funktionen nach EN 61800-5-2 bis PL e sowie Motion-Monitoring-Funktionen. Für die Sicherheit werden interne Systemgrößen ausgewertet. Ein zweiter Geber ist damit nicht notwendig, um SIL 3 oder PL e zu erreichen. Die Lösung über nur ein Standard-Feedback-System verringert zudem die Gesamtkosten. Die Safe-Motion-Funktionen können dabei individuell kombiniert werden, was flexibel skalierbare Sicherheitslösungen ermöglicht. Die antriebsintegrierte Lösung kann die Fehlerreaktion flexibel anpassen, um Maschinenstillstände zu reduzieren. Die Safe-Motion-Funktionen umfassen zahlreiche sichere Stopp-, Bewegungs- und Bremsfunktionen, wie zum Beispiel: SS1, SS2, SOS und SLS. Über FSoE können Anwender die Lösung einfach in das Sicherheitskonzept der Maschine einbinden. Daneben sorgt FSoE für die sichere Querkommunikation zwischen den Antrieben. Das spart Verdrahtungsaufwand und erhöht die Sicherheit während des Einrichtens der Applikation. www.pilz.com EINACHSIGER DAUMENJOYSTICK Der einachsige Wippen-Joystick PW30 von Megatron eignet sich für die Integration in portable Geräte oder Panels. Die große Auswahl an Knäufen, Federrückstellungen und Sensoren ermöglicht eine einfache Anpassung des Daumenjoysticks an unterschiedliche Applikationen. Die Hebel eignen sich für Handheld-, Bedienpanel- und Handjoystick-Applikationen. Die Proportionalwippen der Serie PW30 erfüllen die hohen Anforderungen an Qualität und Zuverlässigkeit für den langjährigen Einsatz im industriellen Umfeld. Mit der Optik einer Schaltwippe und der Sensorik von Industriejoysticks vereint die Komponente die Vorteile von Joysticks mit denen von Kippschaltern: Sie bietet eine flache Bauform, geringen Platzbedarf und ein proportionales Signal. Neben verschiedenen Wippenformen - optional auch mit Soft-Touch-Beschichtung - kann der Anwender zwischen potentiometrischer oder Hall-Effekt-Sensorik sowie zwischen Federrückstellung in die Mittel- oder in die Endlage wählen. Während die potentiometrische Variante s eine Lebensdauer von 2 Mio. Bewegungen aufweist, erreicht die Hall-Effekt-Ausführung einen Wert von 5 Mio. Ihre Elektronik erfüllt zudem die Anforderungen der Schutzart IP65 und ist für den Einsatz in rauen Umgebungen konzipiert. www.megatron.de ANTRIEBE FÜR KNIEHEBEL VORAB SIMULIEREN UND OPTIMIEREN Die Simulationssoftware Prosimulation von Baumüller für die virtuelle Inbetriebnahme bietet jetzt auch ein Modell zur Auslegung der elektrischen Antriebe für komplexe Kniehebelbewegungen. Die Auslegung der elektrischen Antriebe für Kniehebelsysteme kann Maschinenbauer vor große Herausforderungen stellen. Denn Drehmomente, Drehzahlen, Geschwindigkeiten et cetera verhalten sich in diesen vergleichsweise komplexen Systemen nicht linear. Das macht die Auslegung kompliziert. Das Antriebssystem wird für den vom Endanwender geforderten Maschinenzyklus daher häufig nicht optimal dimensioniert. Entweder werden unnötige Leistungspuffer vorgesehen oder die Antriebssysteme sind teilweise auch unterdimensioniert. Mit dem leistungsfähigen Simulationswerkzeugen des Herstellers ist nun eine optimale und effiziente Dimensionierung möglich. Zuerst wird ein Kniehebelmodell erstellt und in der Software mit dem Antriebs- und Motormodell verknüpft. Dies ermöglich eine genaue Abbildung des dynamischen Verhaltens der Maschine. Verschiedene Kraft- und Bewegungsprofile können so getestet werden. Im Modell kann der Maschinenhersteller individuelle Zyklen seiner Endkunden simulieren und bewerten. www.baumueller.com www.antriebstechnik.de antriebstechnik 2024/12 25