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antriebstechnikk 3/2016

antriebstechnik 3/2016

KOMPONENTEN UND SOFTWARE

KOMPONENTEN UND SOFTWARE 01 01 Wandlungsverluste durch eine Gleichspannungsverteilung (oben) werden bei modernen Rechenzentren mit batteriegepufferter Energieversorgung vermieden 02 Gefährdungspotenzial durch Lichtbogen – abhängig von den elektrischen Kennwerten unterscheidet man freie Bereiche (1), Bereiche mit instabilen Lichtbögen (2) sowie voll ausgebildete Bereiche (3) 03 Liegt die Trennzone getrennt von der Kontaktzone, wird der Übergangswiderstand nicht erhöht 02 03 dieser Norm zusätzlich geprüfte RJ45-Steckverbinder 25 Steckzyklen ohne Einschränkung der Leistungsfähigkeit bestehen. Ob PoE oder andere DC-Spannungsversorgungssysteme – in der Praxis muss immer mit einer gelegentlichen Fehlbedienung unter Spannung durch Laien aus Unwissenheit oder anderen Gründen gerechnet werden. Bei Spannungen über 48 V ist die Gefahr eines Lichtbogens, der so energiereich ist, dass er eine Gesundheits- oder Brandgefahr darstellt, durchaus gegeben. Gegen eine Fehlbedienung hilft hier nur ein sogenannter Interlock, der ein Stecken und Ziehen unter Last verhindert oder für Spannungslosigkeit im umgesteckten Zustand sorgt. Der Markt stellt derartige Produkte heute bereit. Ein gutes Beispiel hierfür sind die Ladesteckverbinder für die Elektromobilität. In nur für Fachleute zugänglichen Bereichen – wie etwa die Verschaltung von Photovoltaikmodulen auf dem Dach – genügt hingegen eine warnende Kennzeichnung auf dem Steckverbinder. Zusätzlich ist für das Öffnen der Verbindung ein Werkzeug erforderlich. Fortschritte in der Batterietechnik sorgen für immer mehr mobile Werkzeuge und Energiespeicher. Das elektrische System wird hier zusammen mit dem Steckverbinder so zu einer Gesamtlösung gestaltet, sodass die für den Einsatzfall anzunehmenden Bedingungen das Schutzkonzept bestimmen. Besser ist Edelmetall In der Automatisierungstechnik wird mit den gängigen 24 VDC und mit PoE, aber auch mit neueren Systemen mit leistungsfähiger Spannungsversorgung wie USB und HDMI gearbeitet. Bei all diesen Systemen besteht aufgrund der geringeren Spannung lediglich die Gefahr einer Materialschädigung. Bei einem noch so kleinen Lichtbogen erfolgt immer ein mikroskopisch kleiner Abtrag des Materials. Kommt es häufiger zu einem Lichtbogen, so kann der Abtrag so groß werden, dass die schützende Oberfläche entfernt wird und das Basismaterial ungeschützt frei liegt. Schadgase aus der Umwelt können hier zu einer Korrosion führen und den Kontaktwiderstand bis zum Ausfall erhöhen. Dies kann auch dann geschehen, wenn die Schadstelle außerhalb des Kontaktbereiches liegt und die Korrosion in den Kontaktbereich hineinwandert. Die in professionellen Anwendungen am meisten verbreitete Gestaltung von Steckverbinderkontakten besteht aus einem Buchsen- und Stiftkontakt. Diese Ausführung sorgt dafür, dass mehrere Berührflächen vorhanden sind und auch unter ungünstigen Umständen stets mindestens eine Berührfläche die elektrische Verbindung herstellt. Bei preisgünstigen Produkten besteht die Oberfläche allerdings nicht aus einem Edelmetall – sie sind dadurch preisgünstiger, aber korrodieren leichter durch Umwelt einflüsse. Bei hochwertigeren Systemen besteht die Kontaktoberfläche aus einer dünnen Schicht eines Edelmetalls wie Silber oder Gold. Vorteilhaft bei diesen Oberflächen ist die hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber korrosiven Umwelteinflüssen und gegen Abrieb durch Vibrationen. Ob innerhalb des Schaltschrankes oder im rauen Feld – Schadgase können überall auftreten. Produkte aus dem Büro-, Heimoder Freizeit-Bereich mit ihren unedlen Oberflächen sind nicht für die zuverlässige Übertragung einer Gleichspannungsversorgung im industriellen Umfeld geeignet. Mit qualitativ hochwertigen Industriesteckverbindern von Phoenix Contact kann der Anwender die Gleichspannungsübertragung in der Anlage zuverlässig gestalten. www.phoenixcontact.de 22 antriebstechnik 3/2016

KOMPONENTEN UND SOFTWARE Ventile für geschlossene Entsorgungssysteme Die Öl-Service-Ventile des Unternehmens Skarke finden Einsatz in der Bau-, Land- und Nutzfahrzeugindustrie sowie im Motoren-, Getriebe- und Anlagenbau. Sie ermöglichen umweltgerechte Wartungsarbeiten in einem geschlossenen Entsorgungssystem für Öle und ölhaltige Medien. Aufgrund Upgrade der Steuerungshardware für Motion Logic-Systeme Mit dem Upgrade zur Indracontrol L75 mit einem Mehrkernprozessor steigert Bosch Rexroth die Leistungsfähigkeit der Steuerungshardware um mehr als 25 %. Durch die volle Funktionskompatibilität mit den anderen Varianten können Maschinenhersteller skalierbar die Hardware auf die jeweiligen Aufgaben neuer Anwendungsfelder wurde die Anbindung der Verschlusskappen an den Ventilkörper der Serien 45, 45L, 25SA, 23 und 75 von Kette auf Edelstahlseil umgestellt. Vorteile sind neben dem neuen Werkstoff Edelstahl, die Korrosionsresistenz sowie die Leichtgängigkeit in der Handhabung der Seile. Selbst unter robuster Anwendung sind die Kappen gegen Verlust gesichert und bieten Schutz gegen Verschmutzung des Ventilkörpers und das Abtropfen des Benetzungsöls nach dem Ablass. Zudem verfügen die Ventile mit geringem Durchflusswiderstand über eine Druckbeständigkeit bis 100 bar sowie eine Temperaturbeständigkeit im Einsatzbereich von -30 bis +200 °C. Die Verbrennungsgefahr durch heißes Öl und eine Zerstörung des Ölgewindes sind ausgeschlossen. Ein Dichtungswechsel ist nicht mehr nötig. www.skarke.de anpassen. Je nach Konfiguration der Maschinen können ohne zusätzlichen Programmieraufwand z. B. verschiedene Achsanzahlen oder Funktionalitäten abgebildet werden. Dabei gewährleistet die gesteigerte Rechenleistung auch bei komplexen Bewegungsaufgaben kürzeste Zykluszeiten für eine höhere Produktivität. Das unterstützt Rexroth auch mit schnellen On-board E/A und einer einfachen Erweiterbarkeit mit Inline E/A-Baugruppen sowie Funktionsmodulen, z. B. einem Nockenschaltwerk oder der Echtzeit-Querkommunikation mit anderen Steuerungen. Die Steuerungsfamilie Indracontrol L fügt sich flexibel in unterschiedliche Automatisierungsstrukturen ein und unterstützt mit ihrer Multi-Ethernet-Schnittstelle die Echtzeit- Protokolle Sercos, EtherNet/IP und Profinet sowie die Feldbusanschaltung über Profibus. www.boschrexroth.de IMPRESSUM erscheint 2016 im 55. Jahrgang, ISSN 0722-8546 Redaktion Chefredakteur: Dipl.-Ing. (FH) Dirk Schaar, E-Mail: d.schaar@vfmz.de (verantwortlich für den redaktionellen Inhalt) Redaktion: Diplom-Medienwirtin (FH) Marie-Kristin Krueger, E-Mail: m.krueger@vfmz.de, Alexandra Pisek M.A., E-Mail: a.pisek@vfmz.de Dipl.-Ing. (FH) Nicole Steinicke, E-Mail: n.steinicke@vfmz.de Redaktionsassistenz: Eva Helmstetter, Tel.: 06131/992- 371, E-Mail: e.helmstetter@vfmz.de, Ulla Winter, Gisela Kettenbach, Melanie Lerch , Monika Schäfer, (Redaktionsadresse siehe Verlag) Gestaltung Anette Fröder, Doris Buchenau, Anna Schätzlein, Sonja Schirmer, Mario Wüst Chef vom Dienst Dipl.-Ing. (FH) Winfried Bauer Anzeigen Oliver Jennen, Tel. 06131/992-262, E-Mail: o.jennen@vfmz.de Annemarie Benthin, Anzeigenverwaltung Tel. 06131/992-250, E-Mail: a.benthin@vfmz.de Anzeigenpreisliste Nr. 52: gültig ab 1. Oktober 2015 www.vereinigte-fachverlage.info Leserservice vertriebsunion meynen GmbH & Co. KG, Große Hub 10, 65344 Eltville, Tel.: 06123/9238-266 Bitte teilen Sie uns Anschriften- und sonstige Änderungen Ihrer Bezugsdaten schriftlich mit (Fax: 06123/9238-267, E-Mail: vfv@vertriebsunion.de). Preise und Lieferbedingungen: Einzelheftpreis: € 15,50 (zzgl. Versandkosten) Jahresabonnement: Inland: € 153,- (inkl. 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