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antriebstechnik 7/2018

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SENSORIK UND MESSTECHNIK

SENSORIK UND MESSTECHNIK Intelligentes Wegmesssystem mit neuem Feature für Condition Monitoring Das intelligente Wegmesssystem LiView von Liebherr bestimmt präzise die Position und Geschwindigkeit des Kolbens in Hydraulikzylindern. Zukünftig verfügt es über eine neue Funktion, die Condition Monitoring bis ins Detail ermöglicht. LiView ermittelt selbstständig relevante Daten und leitet daraus eine Fehlerdiagnose ab. Dank der Selbstüberwachung des Systems kann LiView seinen aktuellen Zustand mithilfe von Parametern erfassen und mit dem Optimalzustand vergleichen. So erkennt das System auftretende Fehler. LiView verfügt über einen internen Fehlerspeicher, in dem bereits diagnostizierte Fehler abgelegt werden. Der Inhalt des Speichers wird über das standardisierte Diagnose- Kommunikationsprotokoll UDS (Unified Diagnostic Services) übertragen. Wenn der OEM kein bestehendes Diagnosetool zum Auslesen des Fehlerspeichers nutzen will, stellt Liebherr ein entsprechendes Software-Tool zur Verfügung. www.liebherr.com Sensoren fit gemacht für Industrie 4.0 Die Sensoren der fünften Generation der Temposonics R-Serie aus dem Hause MTS Sensors verfügen sowohl über neue Funktionen als auch über neue Werkzeuge, die sie fit machen für Industrie-4.0-Anwendungen. Mit dem TempoLink-Assistent etwa können detaillierte Informationen über den Zustand der Anwendung, z. B. Sensorstatus, Innentemperatur, Gesamtbetriebsstunden oder zurückgelegte Wegstrecke von Positionsmagneten, drahtlos oder über USB-Anschluss ausgewertet werden. Die R-Serie V ist derzeit als Stab- und Profilform erhältlich und verfügt über Profinet- und Ethernet/IP-Schnittstellen. Weitere Typen und Schnittstellen sollen im Laufe des Jahres folgen. Die Sensoren unterstützen einen erweiterten Temperaturbereich von – 40 bis + 85 °C. Darüber hinaus wurde die Schockfestigkeit auf 150 g und die Vibrationsfestigkeit auf 30 g erhöht. In Verbindung mit dem größeren Spannungsversorgungsbereich lassen sich die Sensoren nun einfacher in rauen Anwendungen integrieren und liefern trotzdem exakte Messdaten bis 0,5 µm. www.mtssensors.com Präzise Positionsmeldung in Echtzeit Die absoluten Winkelmesssysteme Amosin aus dem Hause Amo arbeiten hochpräzise und sind unempfindlich gegenüber Verschmutzungen sowie mechanischen und elektromagnetischen Einflüssen. Damit eignen sie sich für Anwendungen in rauen Umgebungen, bei denen sehr hohe Genauigkeit gefordert ist. Die Geräte bestehen aus induktiven Sensoren und einer integrierten Auswerteelektronik. Diese tastet eine hochgenaue Teilung ab, die fotolithografisch in Stahl geätzt wurde und aus einer inkrementell und einer absolut kodierten Spur besteht. Da die Abtastung mit einem hochfrequenten Wechselfeld erfolgt, wird eine Materialhysterese vollständig unterdrückt. Die Messsysteme können zur Innen- und zur Außenabtastung eingesetzt werden. Bei den Maßverkörperungen mit Außenabtastung kann zwischen einem Standard-Messflansch, einem kundenspezifischen Messflansch oder Messringen gewählt werden. Für Anwendungen, die höchste Präzision erfordern, gibt es sie auch mit Mehrkopfabtastung. www.amo.at Einfach Messsignale erfassen Das Optima Sensortelemetrie-Kit von Manner erlaubt Testingenieuren die präzise Erfassung von Messsignalen an rotierenden Wellen, auch ohne umfassende Kenntnisse der Technologie. Die Übertragungsdistanz beträgt, trotz induktiver Speisung zwischen Welle und Stator, 50 mm. Die Komponenten, die das kompakte System beinhaltet, sind eine Stator Pick-Up-Einheit mit integrierter Elektronik, ein Rotormessverstärker und eine Antennenschleife zur energetischen Kopplung. Der Rotormessverstärker ist trotz Miniaturausführung sehr robust. Der Messaufnehmer wird einfach mit dem Messverstärker verschaltet, egal ob es sich um eine Brücke von Dehnungsmessstreifen, den PT100 oder ein Thermoelement handelt. Das System arbeitet ohne Batterien. Es eignet sich für Troubleshooting, Lastkollektiverfassung, Forschungsaufgaben und Überwachung in Windkraftanwendungen, an Propellerwellen in Schiffen, Antriebswellen in Stahlwerken in Prüfständen oder Turbomaschinenwellenstränge. www.sensortelemetrie.de Drehmomentmessung und Antrieb in einem System Die Drehmomentmodule von Promess vereinen Antrieb und präzise Drehmomentmessung in einem System. Mit den Einheiten werden Winkelpositionen präzise angesteuert, Lastmomente exakt aufgebracht und Prozessdaten einfach erfasst und überwacht. Für den Drehmomentbereich von 1,5 bis 200 Nm stehen sieben Baugrößen bereit. Der intelligente Messaufbau ist vollständig entkoppelt zur Drehbewegung der Abtriebswelle und somit resistenter gegenüber Störeinflüssen. Für die Wegmessung werden Encoder mit absoluter Positionsrückführung verwendet. Typische Anwendungen sind das Messen von Losbrech-, Rast- oder Reibmomente von Wälzlagern unter definierter Vorspannung oder Funktionsprüfungen, z. B. von Schaltern, Ventilen, Kugellagern oder Torsionsdämpfern. Auch die Integration in eine Montagelinie ist möglich. Die Drehmomentmodule werden mit dem digitalen Vorverstärker PDM-S und der Programmiersoftware V5 ausgeliefert. www.promessmontage.de 36 antriebstechnik 7/2018

SENSORIK UND MESSTECHNIK 2-Achs-Neigungssensor für mobile Maschinen Der 2-Achs-Neigungssensor der Baureihe PE-MEMS-x/y-i/GS60L von FSG kann gleichzeitig die Neigungswinkel der x- und y-Achse messen und ist für einen Messbereich von bis zu ± 60° geeignet. Die Messwertausgabe für jede Neigungsachse erfolgt über eine 4–20-mA-Schnittstelle. Aufgrund des verschleißfreien mikroelektromechanischen Messsystems, des robusten Kunststoffgehäuses in Schutzart IP67 und des einfachen Anschlusses über einen 4-poligen M12-Stecker ist der Neigungssensor für den Einsatz in mobilen Maschinen prädestiniert. Typische Anwendungen sind die Neigungserfassung von Fahrzeugplattformen oder die Winkelpositionsmessung an Auslegerarmen von Baumaschinen. Mit einer Auflösung von 3 000 Digits/16 mA und einer absoluten Genauigkeit von ± 0,25° eignet sich der Neigungsaufnehmer darüber hinaus auch für viele andere Anwendungen. Der zulässige Temperaturbereich beträgt – 30 bis + 70 °C. Für die Montage des Gerätes verfügt das Sensorgehäuse über vier M4- Schraubenbohrungen. www.fernsteuergeraete.de Kleiner Messkopf mit hoher Auflösung Mit dem Magnetmesskopf AKS17 aus dem Hause Bogen können lineare Absolutmessungen von 100 mm bis zu 3 m Länge mit einer Auflösung < 1 µm realisiert werden. Bei rotativen Messungen können Durchmesser von 100 mm bis 1 m mit einer Auflösung bis 24 Bit gelesen werden. Gleichzeitig bieten die magnetischen Maßstäbe eine große Gestaltungsfreiheit, da das Magnetmuster angepasst werden kann. Mit 28 mm Länge, 16 mm Breite und 3,4 mm bzw. 6,6 mm Höhe kann der Messkopf auch bei knappem Bauraum eingesetzt werden. Als Output liefert er Biss-C oder SSI sowie ein inkrementelles Quadratursignal. Dies ermöglicht es, mit einer inkrementellen Messung zu beginnen und nach einer Aktualisierung des Steuerungssystems absolute Informationen zu verwenden, ohne Veränderungen des Encoders vorzunehmen. Das Messsystem kann damit auch beim Start eine Absolutinformation verarbeiten und während des Betriebs ein Inkrementalsignal bereitstellen. www.bogen-electronic.com Inserentenverzeichnis Heft 7/2018 BRECO Antriebstechnik, Porta Westfalica...............................................25, 27 GATES EUROPE, Erembodegem (Belgien)...........................13 Getriebebau NORD, Bargteheide............. 7 Hagmann Zahnradfabrik, Hattenhofen.................................................35 igus®, Köln....................................................... 9 KIMO Industrial Electronics, Erlangen.45 Koch, Ubstadt-Weiher..........................4. US Kübler Group, Villingen-Schwenningen..........................31 Mayr, Mauerstetten...................................18 Mulco-Europe EWIV, Garbsen.................11 Pilz, Ostfildern................................................ 5 R+W Antriebselemente, Klingenberg..................................................23 RINGSPANN, Bad Homburg.....................19 SCHMIDT-KUPPLUNG, Wolfenbüttel....17 VSM Antriebstechnik, Griesheim..........21 Beilage: GfM Ges. f.; Maschinendiagnose, Berlin (Vollbeilage) Berührungsfreie Drehmomentsensoren serienmäßig auch mit Atex-Zulassung NCTE, Spezialist für berührungsfreie Drehmomentsensoren, präsentiert Sensorsysteme auf Basis der Magnetostriktion. Mit ihnen lassen sich mechanische Kräfte (Drehmoment, Scherung, Biegung) vollkommen berührungsfrei, serientauglich und wartungsfrei in Echtzeit messen. Sie verfügen serienmäßig über die Atex-Zulassung der Zone 2, T2 und kommen im Fahrzeugbau, in der Industrie 4.0, im Motorsport sowie in der Medizintechnik zum Einsatz. www.ncte.de Energy Harvesting auf engstem Raum Die Wiegand-Sensoren von Posital sind so kompakt, dass sie auf eine Fingerkuppe passen. Über einen Draht aus Vicalloy nutzen sie magnetische Impulse aus Drehbewegungen zur autarken Erzeugung von Spannung oder Energie. Die dabei erzeugten 7 V bzw. 190 nJ genügen, um moderne Rotationszähler und die dazugehörige Elektronik ständig zu aktivieren – ohne Batterien und wartungsfrei. Einsatzgebiete für die Sensoren sind z. B. leistungsstarke magnetische Multiturn-Drehgeber, Motorfeedback-Systeme, aber auch Gas- oder Wasserzähler sowie Ventilatoren. Der kleinste Wiegand-Sensor WST ist 15 mm lang und kann so auf sehr kleine Platinen aufgebracht werden. Sämtliche Sensoren sind als SMDbestückbare Komponenten ausgelegt. Vor zehn Jahren startete der Hersteller seine Serie magnetischer Multiturn-Drehgeber als Alternative zu optischen Abtastsystemen. Erstmals wurden dabei Wiegand-Sensoren als energieautarke Impulsgeber für die elektronischen Rotationszähler genutzt. www.posital.de Ultrakompakte Industrie-4.0-Sensoren Die Sensoren LEC100 und LEC200 von Siko sind ausgelegt für die Anforderungen von magnetischen Motorfeedback- Systemen in der linearen Antriebstechnik, bei Handlingssystemen, in der Leiterplattenbestückung, in der Robotik oder in Automatisierungslösungen im Industrie-4.0-Bereich. Mit 40 × 10 × 10 mm ist der Sensorkopf der LEC-Reihe sehr kompakt. Die Sensorik ist etwa so flach wie ein Smartphone, dennoch ist die komplette Elektronik im Sensorgehäuse untergebracht. Trotz der kleinen Bauform sind zwei LEDs zur visuellen Funktions- und Statusüberwachung und eine Referenzmöglichkeit integriert. Die Sensoren werden mit analoger (1 Vss) oder digitaler Schnittstelle (LD) ausgeführt. Zudem kann der Anwender zwischen den Genauigkeitsklassen ± 8 µm und ± 15 µm entscheiden. Beide Sensoren sind intern mit einem weiteren Sensorchip zum Auslesen eines bandseitigen Referenzpunkts bestückt. Damit ist das Auffinden der Home-Position jederzeit präzise möglich. www.siko-global.com antriebstechnik 7/2018 37

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