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antriebstechnik 7/2016

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SENSORIK UND MESSTECHNIK

SENSORIK UND MESSTECHNIK Technologievergleich sich lediglich Hinweise auf Temperaturbereiche für Betrieb oder Lagerung. Es lohnt also auf die Temperaturkompensation zu achten und ggf. beim Hersteller diesbezüglich nachzufragen, da die Temperatur ein wesentlicher Faktor für eine erfolgreiche Messung ist. Wirbelstrom vs. induktiv Typ. induktiver Wegsensor Speziell für Anwendungen, bei denen induktive Wegsensoren an ihre Grenzen stoßen, wurden die Wirbelstrom-Wegsensoren EddyNCDT 3001 entwickelt. Sie liefern zuverlässige Messergebnisse mit hoher Präzision und hoher Grenzfrequenz. Durch die kompakte M12-Bauform mit integriertem Controller werden sie daher vermehrt in Anwendungen eingesetzt, die bisher nur induktiven Sensoren vorbehalten waren. Äußerlich zeigen induktive Wegsensoren und die Wirbelstromsensoren kaum Unterschiede. Ein Blick auf die messtechnischen Parameter zeigt aber, dass die Wirbelstromsensoren der 3001er Serie von Micro-Epsilon eine wesentlich bessere Performanz bieten. Sie sind insbesondere zur Erfassung schneller Wirbelstrom- Wegsensor Messbereich + o Messobjekt-Material o + Grenzfrequenz o + Auflösung o + Linearität o + Temperaturkompensation o + Prozesse geeignet. Sie arbeiten mit einer um bis zu fünfmal höheren Grenzfrequenz als induktive Sensoren und sind so in der Lage, schnelle Bewegungen mit bis zu 5 kHz sicher zu erfassen. Darüber hinaus bieten sie eine ausgezeichnete Linearität von 28 µm. Dies wird mit aufwendigen Linearisierungsverfahren in der Fertigung der Sensoren erreicht. Da die Sensoren aktiv temperaturkompensiert werden, liefern sie eine hohe Temperaturstabilität. Bei Temperaturschwankungen erreichen sie eine Stabilität von nur 0,025 % d.M./ °C. Ölspaltmessung an hydro statischen Lagern 02 Prüfung des Ölspaltes an hydro statischen Lagern mit Wirbelstrom-Sensoren Technologie vergleich induktiv gegen Wirbelstrom Wirbelstromsensoren werden beispielsweise in Großanlagen, wie Steinmühlen oder Teleskopanlagen eingesetzt, die häufig mit hydrostatischen Lagern arbeiten. Dies sind Lagersysteme, die mittels externer Druckversorgung laufend mit flüssigem Schmierstoff versorgt werden. Dieser wird zwischen die Lagerflächen gepresst, welche somit stets durch einen dünnen Schmier- film voneinander getrennt sind. Die Lagerflächen sind also keinerlei Reibung ausgesetzt und arbeiten dadurch nahezu verschleißfrei. Hierbei können Positionen im Sub-Mikrometerbereich angefahren werden. Ein Fehler in der Hydraulik (ein Absinken des Öldrucks) kann fatale Folgen haben. Er verursacht Schäden am Lager und dadurch einen Ausfall der Anlage, was mit hohen Wartungs- und Reparaturkosten verbunden ist. Der Ölspalt an hydrostatischen Lagern muss deshalb stets zuverlässig und sicher überprüft werden. Wirbelstrom-Sensoren der Serie EddyNCDT 3001 sind dafür bestens geeignet. Es handelt sich hierbei um einen neuartigen leistungsfähigen, robusten Wirbelstromsensor mit einem Formfaktor, der bisher induktiven Sensoren und Näherungsschaltern vorbehalten war. Der kompakte Sensor ist in einem M12-Gehäuse untergebracht und verfügt über eine integrierte Elektronik inklusive Temperaturkompensation. Er zeichnet sich durch ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis und einfache Bedienung aus. Der Sensor wird am Lagerschuh montiert, wodurch er nicht direkt dem Öldruck im Lager ausgesetzt ist. Die Messung erfolgt durch den Ölfilm gegen die gegenüberliegende Lagerfläche. Der Sensor ist einfach zu installieren und damit auch für ältere Anlagen geeignet, die nachgerüstet werden müssen. Maschinen-Intregration und Sonderbauformen Speziell in den Bereichen, in denen Druck, Schmutz, Öl und hohe Temperaturen auftreten, sind EddyNCDT Sensoren bestens geeignet. Sie zeichnen sich durch einfache Bedienung, hohe Messgenauigkeit und ein hervorragendes Preis-/Leistungsverhältnis aus. Damit sind die Sensoren prädestiniert für die OEM-Integration und für Anwendungen im Maschinenbau. Falls Anwendungsfälle auftreten, bei denen die Standardausführungen der Sensoren und Controller an ihre Grenzen stoßen, können die Sensoren modifiziert werden. Angefragt werden beispielsweise geänderte Bauformen, Messobjektabstimmungen, verschiedene Befestigungsoptionen, individuelle Kabellängen, abgeänderte Messbereiche oder Sensoren mit integriertem Controller. www.micro-epsilon.de 28 antriebstechnik 7/2016

Luftspaltmessung in großen Elektromotoren Bei allen Elektromotoren ist ein gleichmäßiger Betrieb erforderlich, um langlebigen Einsatz sicherzustellen. Mit den kapazitiven Sensoren CapaNCDT 6220 von Micro-Epsilon soll eine zuverlässige Überwachung des Gleichlaufs der Elektromotoren während des Betriebs möglich sein. Die Sensoren sind unempfindlich gegenüber Magnetfeldern, die im Elektromotor regelmäßig auftreten. Aufgrund des eingeschränkten Bauraums werden kapazitive Flachsensoren mit einer Bauhöhe von 2,5 mm eingesetzt. Ein weiterer Aspekt ist die Kabellänge. Durch die enorme Motorengröße werden i. d. R. Kabellängen von 8 m und mehr benötigt. Üblicherweise kommen acht Kanäle zum Einsatz, es können aber auch bis zu 16 verbaut werden. Messungen geschehen berührungslos und die Sensoren zeichnen sich durch ihre Langzeitstabilität aus. www.micro-epsilon.de Richtig gespannt. Messgerät zum Prüfen der Riemenspannungenspannung Ab sofort im Onlineshop erhältlich: www.trummeter.com Brücke zwischen Getriebe und Software Currax hat die digitale Siemens-Messtechnik Flender Gearlog in sein Portfolio aufgenommen. Sie bietet neue Möglichkeiten der Belastungsdatengewinnung aus Getrieben. Spezielle Sensoren erfassen dabei die Werte von Drehzahl, Drehmoment, Temperatur und zukünftig auch Vibration. Die Werte werden im Gerät parallel zur Maschinenauslastung aufaddiert. Die Messergebnisse werden aufgezeichnet, gespeichert und in komprimierter Form digital abgebildet. So können Rückschlüsse auf Belastung und Tragfähigkeit der Getriebe in der Anwendung gezogen werden. Betriebsbedingt variierende Lastkollektive lassen sich mit der Betriebsfestigkeit einzelner Getriebebauteile oder anderer Elemente des Antriebsstrangs abgleichen. So können Standardgetriebe und Arbeitsmaschine optimal aufeinander abgestimmt werden. www.currax.net Hilger u. Kern GmbH www.hilger-kern.com • industrieelektronik@hilger-kern.deern.de Hilger+Kern.indd 1 01.06.2016 10:59:11 Positionssensoren mit durchgängiger Kommunikation Die magnetostriktiven Temposonics Positionssensoren der E-Serie von MTS stehen nun auch mit IO-Link-Kommunikationsprotokoll zur Verfügung. Die Bidirektionalität von IO-Link ermöglicht eine durchgängige Kommunikation zwischen Sensor und Steuerung sowie durchgängige Diagnoseinformationen bis in die Sensor-Ebene. Die Sensoren sind mit einer Stablänge bis 2 540 mm erhältlich und zeichnen sich durch eine hohe Linearität aus, die Abweichung beträgt weniger als 0,02 %. Die Positionssensoren gibt es als Stabversion für die Zylinderintegration, als kompakte oder extrem flache Profilvarianten sowie als Aluminium-Zylinderausführung mit ausziehbarer Hubstange. Der Betriebstemperaturbereich reicht von -40 bis +75 °C. Zudem sind die Sensoren beständig gegen Vibrationen und Stöße. KISSsoft Highlights Fordern Sie noch heute eine kostenlose Testversion von KISSsoft unter www.KISSsoft.AG an! NEU Release 03/2016 ● Optimierte 3D-Modellierung in KISSsys ● Erweiterte Ermittlung der Planetenträgerdeformation ● FE-Berechnung von Zahnradkörpern ● VDI 2737 (2016) – Zahnfusstragfähigkeit mit Zahnkranzeinfluss ● Kegelrad-Kontaktanalyse mit Wellenberücksichtigung ● und viele mehr … info@KISSsoft.AG www.mtssensors.com antriebstechnik 7/2016 29 Z_Antriebstechnik_KISSsoft_Release_2016_90x130mm.indd 1 18.03.2016 14:52:01 KissSoft.indd 1 27.06.2016 15:03:33

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