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antriebstechnik 6/2019

antriebstechnik 6/2019

AUSGEWÄHLT Holger

AUSGEWÄHLT Holger Seybold, Redakteur DAS THEMA: SENSOR+TEST SENSORIK FÜR DIE ANTRIEBS- TECHNIK Insbesondere die Sensorik ist ein wesentlicher Baustein der industriellen Digitalisierung und ist auch in der Antriebstechnik kaum noch wegzudenken. Intelligente Sensoren registrieren und analysieren Drehzahl, Drehmoment, Position, Winkel, aber auch Spannung, Strom, Temperatur oder Rotationsschwingung. Was es in diesem Bereich Neues gibt, das können Sie auf der Sensor+Test in Nürnberg vom 25. bis 27. Juni 2019 entdecken. Die folgende Auswahl zeigt einen kleinen Ausschnitt von dem, was die insgesamt mehr als 500 Aussteller präsentieren werden. Mehr Highlights finden Sie auf www.sensor-test.de SENSORTELEMETRIE-KIT JETZT AUCH ALS IP67-VARIANTE Manner Sensortelemetrie ermöglicht Testingenieuren ohne umfassende Kenntnisse der Sensortelemetrie, eine zuverlässige und präzise Erfassung von Messsignalen an rotierenden Wellen ohne Vorbereitungszeit oder Schulung. Der integrierte automatische Abgleich für die optimale Daten- und Energieübertragung zwischen Rotor- und Statoreinheit macht dies möglich. Das System Optima zeichnet sich durch seine Kompaktheit aus. Die nötigen Komponenten sind eine Stator-Pick-Up-Einheit mit integrierter Elektronik, ein Rotormess verstärker und eine Antennenschleife zur energetischen Kopplung der Komponenten. Das System mit einer hohen Übertragungsdistanz von 50 mm und seiner Einfachheit gibt es nun auch als IP67-Variante. Kennzeichnend ist, dass trotz der hohen Übertragungsdistanz eine zuverlässige Signalübertragung gegeben ist – und das ohne Batterien. Zudem sollen selbst bei hohen elektromagnetischen Störungen keine Signal Drop Outs stattfinden, und durch die bewährte induktive Übertragungstechnik soll es auch keine Interferenzprobleme mit Funkfrequenzen geben. www.sensortelemetrie.de LEISTUNGSMESSUNG MIT HÖCHSTER GENAUIGKEIT Prüfnormen definieren die Prüfanforderungen zur Wirkungsgrad-Bestimmung Umrichter-gespeister Antriebe. So ist etwa für die Leistungsmessung eine Genauigkeit von 0,3 % gefordert. Das Konzept des Power Analyser LTT24 beruht, wie bei einem guten Orchester, auf der Optimierung jeder einzelnen Komponente, wie Vorverstärker A/D-Wandler, Netzteil, Sensorversorgung, Sensorkabel u. v. m., sowie auf deren harmonische Abstimmung innerhalb des Gesamtsystems. Der LTT24 ist laut Labortechnik Tasler derart durchdacht, dass kein Platz mehr für Messfehler bleiben soll. Langsame, schnelle und sehr schnelle Kanäle können innerhalb eines modularen Gerätes kombiniert werden. Verzerrung und Rauschen zusammen, liegen bei nahezu – 100 dB und ermöglichen so im Endergebnis eine ENOB (effective number of bits) von echten 16 Bit über einen weiten Bereich von Frequenzen und Amplituden. Sämtliche Messkanäle z. B. für Volt, Strom, Widerstand, ICP, LVDT, DMS, Ladung etc. sind galvanisch getrennt und bieten bis in den MHz-Bereich stabile Sensorversorgungen, und das präziser als die Messauflösung von – 117 dB. www.tasler.de 42 antriebstechnik 2019/06 www.antriebstechnik.de

AUSGEWÄHLT FLEXIBILITÄT IN DER OPTISCHEN SCHWINGUNGSMESSUNG ULTRAFLACHER BERÜHRUNGS- LOSER POSITIONSSENSOR Vibroflex besteht als modulares Vibrometer aus dem Front-End Vibroflex Connect mit komfortablem Touchdisplay und einer Auswahl an Laser-Messköpfen. Die optionale Datenerfassungs- und Auswertesoftware Vibsoft ergänzt das Messsystem als Werkzeug für effektive und komfortable Datenanalyse. So können Dynamik, Akustik und Schwingung berührungslos und mit Laserpräzision an Strukturen von nano bis makro erforscht werden. Das modulare Schwingungsmesssystem mit konfigurierbarer Bandbreite von DC bis 24 MHz detektiert kleinste Bewegungen im Subpicometer-Bereich und Schwinggeschwindigkeiten bis 30 m/s. VibroFlex Xtra ermittelt hochaufgelöste Schwingungsmessdaten von jeder Oberfläche – selbst auf dunklen, biologischen, rotierenden oder bewegten Messobjekten. Die augensichere Lasertechnologie ist speziell für anspruchsvolle Messaufgaben geeignet, wie zerstörungsfreies Prüfen, Schwingwegmessungen aus größerem Abstand, quasistatische Wegmessungen bis hin zur Regelung von Shakern. www.polytec.com ASM präsentiert mit Posichron PCFP25 einen berührungslosen, ultraflachen, magnetostriktiven Positionssensor für anspruchsvolle Einbausituationen, wie sie etwa in mobilen Maschinen oder Verpackungsmaschinen vorkommen. Der PCFP25 ist für Messlängen bis zu 5 750 mm verfügbar, sein ultraschlankes Profil ist lediglich 8 mm hoch. Der Sensor ist resistent gegen Schmutz, Feuchtigkeit und Staub, widersteht Stößen bis zu 50 g und verfügt über die Schutzart IP67. Das flache Profil wurde speziell für Anwendungen mit begrenztem Einbauraum entwickelt. Es stehen analoge sowie digitale Ausgänge zur Verfügung. Der Sensor erreicht eine Linearität von ± 0,02 % v. E. Für Sicherheitsanwendungen kann der Sensor in redundanter Bauweise montiert werden. www.asm-sensor.com POSITIONSSENSOREN MIT HÖHERER ROBUSTHEIT Die Temposonics R-Serie V ist der Nachfolger der aktuellen vierten Generation von MTS Sensor. Die neuen Positionssensoren haben eine höhere Robustheit gegen Vibrationen und hohe Temperaturen, sind bereit für Industrie 4.0 und passen ideal in bestehende Anwendungen. Sie sind noch leistungsfähiger in der Anwendung und bieten eine Abtastrate von bis zu 4 kHz mit Extrapolation. Darüber hinaus verfügen sie über Profinet mit IRT (Isochronous Real Time) und EtherNet/IP mit CIP Sync (Common Industrial Protocol) und einem typischen Jitter von ± 2 µm. Die neuen Industrie-4.0-Funktionen bieten den Anwendern große Vorteile, da sie neben den reinen Prozessdaten (Position/Geschwindigkeit) auch Zusatzinformationen über den Prozess liefern. So werden im laufenden Betrieb Status- und Statistikdaten aufgenommen und verarbeitet. Sie helfen, die Prozesse innerhalb der Anwendung besser zu verstehen. In Kombination mit der erhöhten Leistungsfähigkeit und der verbesserten Robustheit wird dem Anwender die Sicherheit geboten, dass bestehende Anwendungen noch verlässlicher arbeiten und zukünftige Anforderungen bereits erfüllt werden. www.mtssensor.de www.antriebstechnik.de antriebstechnik 2019/06 43

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