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antriebstechnik 5/2015

antriebstechnik 5/2015

Wer mobil bleiben will,

Wer mobil bleiben will, muss neue Wege gehen. Um Leichtbauideen zu nutzen, ist es notwendig, werkstoff- und umformtechnische Potentiale früh in eine System- oder Bauteilentwicklung einzubeziehen. Vielfältige Simulationsprogramme helfen, optimierten Stahl für Ihre spezifische Anwendung zu entwickeln. Stahl ist unser Antrieb. Rohstahl . Stabstahl . Halbzeug . Blankstahl www.gmh.de

EDITORIAL Vergessene Komponenten Liebe Leserinnen, liebe Leser, die Redewendung „das fünfte Rad am Wagen sein“ kennen Sie bestimmt. Der Ausspruch, der sich bis auf das 11. Jahrhundert zurückverfolgen lässt, bedeutet „überflüssig, lediglich geduldet sein“ und bezieht sich darauf, dass ein Wagen mit vier Rädern bereits hinreichend bestückt ist. Aus dem alltäglichen Leben kennen wir das durchaus – aber gilt das auch für Maschinen und Anlagen? Absolut, denn wenn es um sogenannte Peripherie-Komponenten geht, werden diesen leider meist zu wenig Beachtung geschenkt. Dabei sind es aber gerade sie, die den entscheidenden Mehrwert ausmachen können oder gar über Ausfall oder Schaden einer Maschine entscheiden. Was ist, wenn der Zahnriemen nicht die ausreichende Festigkeit besitzt, die Kette im Antrieb den falschen Werkstoff für meinen Einsatzfall hat oder die Dichtung erst gar nicht für meine Anwendung konzipiert wurde? Erst wenn dann der Ernstfall wirklich eintritt, ist das Jammern groß und es wird nach den Ursachen gesucht. Dabei hätte bereits in der Entwicklungsabteilung der spätere Schaden verhindert oder zumindest kontrollierbarer gestaltet werden können. Komponenten wie Ketten, Riemen, Dichtungen, Energieführungen usw. bekommen doch eine beachtliche Rolle zugeschrieben. Und nicht umsonst wird in die Forschung und Entwicklung der Hersteller so viel Hirnschmalz gesteckt. Zu sehen waren einige Ergebnisse gerade auf der Hannover Messe. Z. B. präsentierte Freudenberg in ihrem „Technologie-Tunnel“ die zukünftigen Möglichkeiten in der Dichtungstechnik, Igus aus Köln setzte mit ihren mehr als 100 neuen Produkten aus Kunststoffen wieder ein Zeichen und Optibelt stellt mit ihrem Markenbotschafter „Albert Einstein“ zukünftig die besondere Aufgabe und Komplexität von Zahnriemen heraus. Unser Augenmerk liegt in dieser Ausgabe daher ganz besonders auf diesem Thema. In unserem Special „Ketten, Riemen & Co.“ (ab Seite 58) erfahren Sie so jede Menge Neues über diese vermeintlich „vergessenen“ Komponenten. Es lohnt sich, näher hinzuschauen! Zukunftssichere Automatisierung Intelligente und vernetzte Systeme Innovative Hard- und Software- Entwicklungen Offene Kommunikationsplattformen Langfristiges Lifecycle-Management www.baumueller.de Dirk Schaar d.schaar@vfmz.de be in motion

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