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antriebstechnik 4/2015

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MAGAZIN PERSONALIEN

MAGAZIN PERSONALIEN Alexander Nürnberg hat zum 1. Februar den Vorsitz des Verwaltungsrats des Getriebeherstellers Reintjes übernommen. Er folgt auf Horst Rulfs, der zu Beginn des Jahres verstorben war. Nürnberg ist seit 2011 Mitglied des Verwaltungsrats. Seit 1996 ist er Geschäftsführer der Hatlapa Uetersener Maschinenfabrik. Zusammen mit dem neuen Reintjes- Geschäftsführer Klaus Deleroi gehört er zum Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Schiffbau- und Offshore-Zulieferindustrie und übernahm 2003 deren Vorsitz. Als neuer Vice President Global Engineering & Product Management verantwortet Matthias Poguntke die künftige Entwicklungsstrategie des Maschinenbauunternehmens Weiss. Der Diplom-Ingenieur für Mechatronik mit MBA-Abschluss verfügt über umfangreiche Erfahrung im Bereich Produktentwicklung und -management. Zuletzt lag sein Schwerpunkt auf dem internationalen Portfoliomanagement in der Automationsindustrie. Antriebstechniker können Messtechnik live erleben Die 22. internationale Messtechnik-Messe SENSOR+TEST findet vom 19. bis 21. Mai 2015 auf dem Gelände der Messe Nürnberg statt. Für Entwickler, Konstrukteure und Anwender der Antriebstechnik steht mit den Bereichen Sensorik, Mess- und Prüftechnik wieder eine Kommunikationsplattform quer durch alle Branchen bereit. Denn aktuelle Sensorik und Messtechnik sind grundlegend für die Zukunftsfähigkeit von Geräten, Maschinen, Systemen und Prozessen. Ohne neueste Prüftechnik sind ständig steigende Anforderungen an die Zuverlässigkeit von Produkten und Prozessen nicht zu erfüllen. Der Veranstalter rechnet in diesem Jahr mit über 550 Ausstellern und etwa 8000 Besuchern, so dass die Messe wieder ein Muss für alle ist, die sich mit Sensorik und Messtechnik im industriellen Umfeld befassen. Ob nun geometrische Größen zur Ermittlung von Abstand, Weg, Position, Winkel, Neigung und Lage, mechanischen Messgrößen wie Druck, Kraft und Drehmoment oder dynamische Nord seit 50 Jahren dem Standort Bargteheide treu Getriebebau Nord und Bargteheide im Hamburger Umland – diese Beziehung wird in diesen Tagen 50 Jahre alt. 1965 errichteten die Unternehmensgründer Günter Schlicht und G.A. Küchenmeister ihre erste Werkshalle. Ab April wurden die ersten Getriebe montiert. Vom ersten Standort siedelte das Unternehmen schon bald ganz in die Nähe um, an den noch heute bestehenden Hauptsitz in der Rudolf-Diesel- Straße, die seit 2013 den Namen Getriebebau-Nord-Straße trägt. Das 1965 mit drei Mitarbeitern gegründete Unternehmen wuchs dort binnen fünf Jahren auf eine Fläche von 1500 m² heran. Im Jahr 2015 erstreckt sich der Zentralstandort auf 50 000 m². Er beherbergt neben mehreren Werken auch einen gerade neu entstehenden Verwaltungstrakt und ein Hochregallager. Jüngst eröffnet wurden eine betriebseigene Lackiererei und ein neues Servicezentrum. Der Komplettanbieter für Antriebstechnik mit eigenen Tochtergesellschaften in 36 Ländern ist bis heute im Besitz der Gründerfamilien. www.nord.com Messgrößen zur Messung von Beschleunigung, Vibration, Schwingung und Schall – der Besucher findet eine große Bandbreite an Technologien und Einsatzbereichen. Hinzu kommt die Mess- und Prüftechnik. Sie füllt auf der SENSOR+TEST nicht nur eine eigene Messehalle, sondern ist naturgemäß auch bei vielen Anbietern von Sensorik direkt zu finden. Die Angebotspalette reicht von komplexen Messsystemen für Prüfstände über de zentrale Überwachung von Maschinen und Anlagen bis zu Handmessgeräten. „Weltweit gibt es keine vergleichbare Plattform, die einen solch intensiven Innovationsdialog zwischen Anbietern und Anwendern bietet. Die ständig steigende Anzahl ausländischer Aussteller bestätigt das eindrucksvoll. Und dieser Trend zu noch mehr Internationalität zeigt sich auch bei den hochqualifizierten Besuchern“, weiß Holger Bödeker, Geschäftsführer der AMA Service GmbH, dem Veranstalter der Messe. Begleitet wird die Fachmesse von einem umfangreichen Kongressprogramm, das ebenfalls für das komplette Spektrum messtechnischer Systemkompetenz steht. www.sensor-test.de Schaeffler baut neues europäisches Distributionszentrum Schaeffler baut für rund 200 Mio. Euro sein europäisches Distributionsnetzwerk aus. 150 Mio. Euro davon entfallen auf den Bau eines neuen Distributionszentrums im unterfränkischen Kitzingen, wie Vorstand und Aufsichtsrat der Schaeffler AG im Dezember beschlossen. Mit dem Bau des Zentrums soll im ersten Quartal 2016 begonnen werden. Die Inbetriebnahme ist für Herbst 2017 geplant. Das Zentrum soll bis zu 250 Mitarbeiter beschäftigen. Neben Kitzingen wird das europäische Distributionsnetzwerk Standorte in Schweden und Italien umfassen. Ein weiterer Standort soll in Westeuropa entstehen. Der Aufbau des Zentrums in Kitzingen ist Teil des Programms „One Schaeffler“. Er soll die Logistik der Schaeffler- Gruppe im Industriegeschäft auf neuesten Stand bringen, Prozesse optimieren und die Liefergeschwindigkeit erhöhen. Das neue Logistik zentrum wird als Eigenbetrieb unter Anwendung des Flächentarifvertrags der bayerischen Metall- und Elektroindustrie geführt. www.schaeffler.com 8 antriebstechnik 4/2015

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