Aufrufe
vor 2 Monaten

antriebstechnik 3/2020

  • Text
  • Industrie
  • Steuerung
  • Motoren
  • Getriebe
  • Uhing
  • Anwender
  • Zudem
  • Kostal
  • Unternehmen
  • Antriebstechnik
antriebstechnik 3/2020

ELEKTROMOTOREN 01 Neben

ELEKTROMOTOREN 01 Neben staudrucklosen Rollenbahnen besteht ein starker Trend hin zu staudrucklosen Förderern mit Gurten 02 Für Einzelplätze oder als Schnittstelle zur übergeordneten Steuerung kann der RMC-BL3 Motion Controller zum Einsatz kommen 01 Fördergut die Zone immer vollständig verlassen haben muss, bevor das nächste Fördergut einfahren darf sowie der erweiterte ZPA-Modus, bei dem die staudrucklose Förderung über alle Zonen hinweg mit parallelem Blockeinlauf bzw. Blockabzug erfolgt. Im Transportation-Modus kann ein Sensor der nachgelagerten Zone entfallen. Hierzu leitet die erste Zone das Freigabesignal unmittelbar an die dahinter liegenden Zonen weiter. Gleichzeitig wird mit dem Freigabesignal auch der Motor dieser Zone eingeschaltet. Ein selbstständiges Setzen der Freigabe ist also nicht er forderlich. Ein weiterer Modus ist Long-Zone, den man zwischen normallangen Zonen betreiben kann, wenn man in ihnen die Güter nicht mehr trennen will, was Kosten bei längeren Strecken spart. Der 1-Zonen-Modus kann alle nachgelagerten Controller und damit BL3-Antriebsrollen gleichschalten. Die beiden Betriebsarten Direct Control und Direction Control runden die frei wählbaren und – sofern es die Logik zulässt – bedarfsgerecht kombinierbaren Betriebsmodi ab. Mit ihnen lassen sich auch zentrale Steuerungsbefehle entgegennehmen – im letztgenannten Modus inklusive Drehrichtungsänderungen. Diese beiden Modi lassen sich auch kostengünstiger mit dem Rulmeca RMC-BL3 Motion Controller umsetzen, sofern der hier integrierte IP20-Schutz für Anwender hinreichend ist. LEICHTE INBETRIEBNAHME Durch ihre sieben Betriebsmodi für fast alle Anwendungen der staudrucklosen Förderung benötigen die Pepperl+Fuchs G20 ZPA Motorsteuermodule keine zentrale Steuerung mehr und machen es damit dem Anwender besonders leicht, mit BL3 Antriebsrollen von Rulmeca eine staudrucklose Förderstrecke aufzubauen. Letztlich kann jeder Monteur, der in der Lage ist, einen Förderer mechanisch zusammenzubauen, die gewünschte staudrucklose Förderstrecke mithilfe der Drehschalter auf der Rückseite des Moduls einstellen und in Betrieb nehmen. Was macht die Kooperation von Rulmeca und Pepperl+Fuchs aber anders, als der Bezug der einzelnen Komponenten jeweils von den Herstellern? Die Komponenten sind aufeinander abgestimmt und der problemlose Betrieb der Komponenten wurde von den Herstellern verifiziert. Kunden können also sicher sein, dass alles funktioniert und haben im Zweifel einen einzigen Ansprechpartner, der in allen Belangen weiterhilft. Auch bei Rulmeca ist man sich der deutlichen Vorteile bewusst, dass man durch die Kooperation mit Pepperl+Fuchs ein leistungsfähiges Kit für staudrucklose Förderstrecken schnüren konnte, was aus einer Hand angeboten wird. Fotos: Rulmeca Germany GmbH www.rulmeca.de DIE IDEE „Staudrucklose Fördersysteme werden immer für eine spezielle Aufgabe gebraucht, die zumeist hinter der Staustrecke liegt. Diese Aufgabe steht zumeist im Vordergrund. Deshalb sind abgestimmte Kits das Beste, weil sie eine komplette Problemlösung für diesen Zweck bieten, die alles beinhaltet, was Anwender brauchen, um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.“ Andreas Flies, Vertriebsleiter Unit Handling, Rulmeca Germany GmbH 02 48 antriebstechnik 2020/3 www.antriebstechnik.de

MARKTPLATZ SPEZIALWERKSTOFF FÜR HOCHTEMPERATURBEREICH Der Dichtungshersteller C. Otto Gehrckens präsentiert einen Werkstoff, der sich durch seine besondere Temperaturbeständigkeit auszeichnet. Gegenüber dem Medium Luft dichtet der neue FKM-Compound Vi 250 selbst dauerhaft bis zu +250 °C zuverlässig ab. Damit wurde das FKM-Portfolio um einen leistungsstarken Spezialwerkstoff erweitert, der auch permanent höheren Temperaturanforderungen im industriellen Umfeld standhält. Zusätzlich beeindruckt Vi 250 mit einer sehr guten Medienbeständigkeit und zeigt sich auch widerstandsfähig gegenüber Chemikalien wie Kohlenwasserstoffen aller Art. Eine niedrige Gasdurchlässigkeit und die gute Beständigkeit gegen Dampf runden das Werkstoffprofil ab. Für einen Hochtemperatur-FKM verfügt Vi 250 mit – 25 °C zudem über eine bemerkenswerte Untergrenze der Einsatztemperatur. Damit empfiehlt sich dieser Compound als flexibler Allrounder für zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten in unterschiedlichen Industriebereichen. www.cog.de POLYWATER UND HAUFF-TECHNIK KOOPERIEREN Polywater, ein Hersteller von Spezialchemikalien für die Elektro- und Telekommunikationsindustrie mit Sitz in Stillwater, Minnesota (USA), und die Hauff- Technik GmbH & Co. KG mit Sitz in Hermaringen, gehen mit vereinten Kräften auf den US-Markt. Die Unternehmen werden künftig zusammenarbeiten, um verschiedene Dichtungssysteme auf dem US-amerikanischen Markt einzuführen. Die gesamte Produktlinie von Polywater- und Hauff-Technik-Dichtungen schützen gegen Wasser-, Gas- und Nagetiermigration. Kritische unterirdische Leitungssysteme werden mit den Dichtungen gegen Überschwemmungen, Stürme und größeren Schwankungen der Lufttemperatur geschützt. www.hauff-technik.de DICHTUNG MIT INTEGRIERTEM LAGER Der Automobil- und Industriezulieferer Freudenberg Sealing Technologies stellt nach zweijähriger Entwicklungsarbeit nun erstmals eine Dichtung mit integrierter Lagerfunktion vor. Ausgangspunkt war das Gehäuse eines Sensors im Gestänge einer elektromechanischen Lenkung (EPS). Der Sensor erfasst den aktuellen Lenkwinkel und liefert damit Daten für wichtige Assistenzsysteme, etwa für das elektronische Stabilitätssystem ESP. Die Dichtung in dem mit einem Kunststoffdeckel versehenen Gehäuse hat die Aufgabe, den Sensor über die komplette Fahrzeug-Lebensdauer vor dem Eindringen von Staub, Spritzwasser und anderen Medien zu schützen. Außerdem weist sie eine um 35 % geringere Reibung auf. Der Effekt ist eine leichtere Lenkung, was insbesondere für hochautomatisiertes Fahren von Vorteil ist. Das integrierte Kunststofflager muss im Betrieb erheblichen mechanischen Belastungen widerstehen. Deswegen hat Freudenberg seine Steifigkeit erhöht, sodass dessen Auslenkung beim Auftreten von Querkräften um rund 50 % sinkt. Im Ergebnis vermindern sich die eingeleiteten Vibrationen; der Lenkkomfort steigt. www.fst.de

Aktuelle Ausgabe

Aktuelle Ausgabe