Aufrufe
vor 4 Monaten

antriebstechnik 3/2019

antriebstechnik 3/2019

Spezielle

Spezielle Technologiefunktion entlastet Routineaufgaben Fluid Dynamic Bearing Motor HOHE DREHZAHLEN LANGE LEBENSDAUER SEHR GERINGE VIBRATION NIEDRIGER STROMVERBRAUCH PM DM GmbH •Minebea- Weg 1 • 78052 Villingen- Schwenningen Tel. +49 7721 997 100 • www.pmdm.de Einfache und mittlere Automatisierungsaufgaben möglichst schnell umsetzen: Diese Anforderung erfüllt Bosch Rexroth mit der antriebsbasierten Technologiefunktion Sequential Motion Control SMC. Anwender verkürzen damit den Programmier- und Inbetriebnahmeaufwand um bis zu 90 % im Vergleich zur klassischen SPS- Automatisierung. Mit SMC programmieren Anwender Ein- und Mehrachsanwendungen ohne externe Steuerung direkt in die intelligenten IndraDrive-Antriebe. Die einzelnen Befehle übernehmen komplette Bewegungsabläufe und werden aneinandergereiht. Sie decken den Großteil typischer Funktionen wie unabhängige Positionierachsen, Achs- und Leitachskopplungen, Synchronbetrieb sowie Kurvenscheibenanwendungen und sequentielle Bewegungen ab. Das Anwendungsspektrum reicht von Handling-Systemen über Prüfstande bis hin zu fliegenden Trenneinrichtungen. Der Hersteller liefert dazu die Antriebe vorkonfiguriert aus. Das entlastet Anwender von zeitaufwändigen Routineaufgaben wie Betriebsartendefinition, Diagnose und Fehler-Handling. Die neue Funktion umfasst den Handbetrieb, einen Parametriermodus sowie den Automatikbetrieb für die Abarbeitung der Programme. www.boschrexroth.com Mit Offline-Monitoring Isolationsverschlechterung rechtzeitig erkennen PD DM.indd 1 25.01.2019 11:23:57 In der Automobilindustrie werden große Pressen für die Fertigung von z. B. Seitenteilen oder Türen eingesetzt. Die Umgebungsluft der Pressen ist ölig und mit feinsten metallischen Partikeln belastet. Da diese Pressen eine üblicherweise, für ihre Motorleistung im MW-Bereich, geringe Schutzklasse haben, kommt es bei den vorgenannten Umgebungsbedingungen häufiger zu einem Absinken des Isolationswiderstandswertes. Wird der daraus resultierende Fehlerstrom zu groß, führt dies zur Zerstörung des Motors, was unbedingt zu vermeiden ist. Denn der Austausch eines solchen Motors kann zu einem Ausfall von bis zu drei Wochen führen, folglich eine kostenintensive Betriebsunterbrechung. Aus diesem Grund wurde vom Kunden eine regelmäßige, in Abständen von ca. einer Woche stattfindende Messung des Isolationswiderstandes innerhalb der Maschinen zwischen den Außenleitern und Erde, gewünscht. Da es sich um ein geerdetes System (TN-System) handelt, müsste dazu die Anlage jedoch abgeschaltet und eventuell abgeklemmt werden, was einen zu großen Aufwand bedeutet hätte. Also wurde über eine Differenzstromüberwachung nachgedacht. Bei dieser Lösung sah man jedoch zwei Nachteile. Zum einen wird kein realer Isolationswiderstandswert in Ohm gemessen, sondern lediglich Information über den Strom zur Verfügung gestellt. Zum anderen kann erst ab einem gewissen Strom eine Veränderung in der Anlage festgestellt werden. Aus diesen Gründen entschied sich der Kunde für das Offline- Monitoring. Dazu wurde ein Isolationsüberwachungsgerät fest installiert. Der Motor wird einmal pro Woche für ca. zwei bis drei Minuten über einen Lastschalter vom Netz getrennt. Über die Anlagensteuerung bekommt das Isolationsüberwachungsgerät dann die Information, dass es mit der Messung starten kann. Das Ergebnis und die Fertig-Meldung werden automatisch der Anlagensteuerung mitgeteilt, sodass die Anlage wieder in Betrieb gehen kann. So hat der Anwender regelmäßig den Ist-Zustand des Isolationswiderstands und kann anhand der Werte erkennen, wie sich das Isolationsniveau verändert und wann eine Wartung stattfinden muss. Mit dieser Offline-Monitoring-Lösung hat der Kunde eine automatisierte Messung, die bereits Verschlechterungen im Mega- Ohm-Bereich erkennen lässt und somit die Anlagenverfügbarkeit deutlich erhöht. www.bender.de 22 antriebstechnik 3/2019

STEUERN UND AUTOMATISIEREN Ohne Referenzierung die absolute Position erfassen Die Anforderungen an Sensorik zur Positionserfassung in der Automatisierung und Antriebstechnik steigen mit der Komplexität und Leistungsfähigkeit der zugehörigen Maschinen und Anlagen. Eine Lösung dafür bietet der hochauflösende Absolutsensor MSA213C von Siko. Er eignet sich mit seiner hohen Signalgüte und den kleinen, kompakten Abmessungen für den Einsatz im Bereich Handling und Montageautomation, in Bearbeitungssystemen, Pick-&-Place Anwendungen oder der PCB-Bearbeitung. Neben dem geringen Platzbedarf unterstützt aber auch der große Leseabstand von bis zu 0,8 mm den Anwender bei der Integration des Sensors in die Geometrie und den vorhandenen Bauraum der Anlage. Der magnetische absoluter Lineargeber ist dank seiner hohen absoluten Auflösung von 1 µm für die präzise Positionserfassung und Geschwindigkeitsmessung in linearen Direktantrieben prädestiniert. Die absolute Messung ist vor allem in sicherheitsrelevanten Anwendungen unerlässlich, wenn eine Positionsänderung auch im stromlosen Zustand sicher erkannt werden muss. Die realisierte Wiederholgenauigkeit von ± 1 µm ermöglicht dabei eine zuverlässige Nutzung in Mehrachsapplikationen oder Positioniersystemen, in denen eine genaue Ansteuerung bzw. Erkennung von Positionen benötigt wird. Diese Performance wird dabei über eine Länge von bis zu 16 m erreicht. Damit der MSA213C möglichst einfach in kundenspezifische Anwendungen inte griert werden kann, ist er mit zahlreichen absoluten Schnittstelle verfügbar. Angefangen bei den Basis-Varianten mit SSI, RS485 und BiSS-C steht der Sensor auch mit IO-Link zur Verfügung und unterstützt Protokolle verschiedener Steuerungshersteller. Zusätzlich steht parallel eine inkrementelle Schnittstelle als digitaler Line Driver oder analoger 1 Vss Signalausgang zur Verfügung. Mit dieser Kombination ist zu jeder Zeit eine absolute Weginformation gegeben sowie eine exakte Kommutierung auch im dynamischen Betrieb möglich. Für den Nutzer ist für Einbau und Betrieb eine Funktions- und Statusanzeige-LED im Gehäuse untergebracht. www.siko-global.com Hybrid-Motorstarter – modular und robust Mit Contactron Pro bietet Phoenix Contact eine neue Variante der Hybrid-Motorstarter Contactron an. Durch die Kombination von verschleißfreier Halbleitertechnologie und robuster Relaistechnik soll eine hohe Anlagenverfügbarkeit sichergestellt werden können. Die Geräte verfügen über eine zusätzliche Safety-Integration und sind modular erweiterbar. Wie das Unternehmen weiter mitteilt, sorgt das vorgeschaltete Sicherheitsrelais für einen verlässlichen Stopp der angeschlossenen Motoren nach einem Not- Halt bis Performance Level e. Über den Tragschienen-Busverbinder kann ohne zusätzlichen Verdrahtungsaufwand die Not-Halt-Gruppenabschaltung aller nachfolgenden Hybrid-Motorstarter umgesetzt werden. Zudem lassen sich sämtliche Module über die Systemstromversorgung speisen. Das optionale Rückmeldemodul ermöglicht Anwendern eine Überwachung des Motorstatus von der Leitwarte aus. www.phoenixcontact.com Hannover Messe 2019 1.–5.April, Halle 9, Stand H22 iC-Haus-neu.indd 1 31.01.2019 09:45:48 antriebstechnik 3/2019 23

Aktuelle Ausgabe

Aktuelle Ausgabe