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antriebstechnik 3/2015

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MAGAZIN

MAGAZIN ebm-papst-Gründer Gerhard Sturm feiert 80. Geburtstag Er zählt zu den Pionieren auf dem Gebiet der Ventilatoren: Innerhalb von fünf Jahrzehnten führte Gerhard Sturm ebm-papst, gegründet 1963, von einem kleinen Betrieb mit 35 Mitarbeitern zu einem weltweit führenden Unternehmen. Heute beschäftigt der Ventilatorspezialist rund 12 000 Mitarbeiter und generiert einen Umsatz von mehr als 1,5 Mrd. Euro. Als geschäftsführender Gesellschafter leitete Sturm die ebm-papst-Gruppe bis zu seinem Ausscheiden aus dem operativen Geschäft im Jahre 2007. Seitdem steht er als Beiratsvorsitzender dem Unternehmen beratend zur Seite. Für sein soziales Engagement und seine unternehmerischen Tätigkeiten erhielt der Jubilar Ehrungen wie das Bundesverdienstkreuz, die Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg sowie die Dieselmedaille, die höchste Auszeichnung für Erfinder. Seinen 80. Geburtstag feierte Gerhard Sturm in der Mulfinger Stauseehalle im Kreise seiner Familie und Belegschaft sowie mit Gästen aus Politik und Wirtschaft. www.ebmpapst.com Nachfolge bei Binder geregelt Das 1960 gegründete Familienunternehmen Franz Binder GmbH & Co. Elektrische Bauelemente KG ist einer der international führenden Hersteller im Bereich Rundsteckverbinder und beschäftigt heute weltweit 1 400 Mitarbeiter. Bereits seit 1992 steht Markus Binder als geschäftsführender Gesellschafter in der Mitverantwortung. Mit Wirkung zum 30. November 2014 hat Franz Binder nun alle seine Geschäftsanteile an seinen Sohn Markus übergeben sowie auch alle weiteren Firmen der Binder-Gruppe gesellschaftsrechtlich an ihn übertragen. Mit dieser Entscheidung hat Binder den Grundstein für seine Zukunftsfähigkeit gelegt, ein unabhängiges Familienunternehmen zu bleiben. www.binder-connector.de Export beflügelt Ziehl-Abegg: Umsatzplus von 9 % Der Ventilatoren- und Motorenbauer Ziehl-Abegg blickt auf ein gutes Jahr 2014 zurück: Der Umsatz stieg weltweit um 9 % auf 423 Mio. Euro. Während das Geschäft in Deutschland leicht über dem Vorjahr lag, generierten die Auslandsgesellschaften deut liche Zuwächse. Dies erlaubte es, den Ausbau der Produktions standorte mit Investitionen von mehr als 20 Mio. Euro weiter zu forcieren. „Wir ernten die Früchte unserer Internationalisierung“, so Vorstandsvorsitzender Peter Fenkl. Denn die Auslandsgesellschaften seien bis auf wenige Ausnahmen zweistellig gewachsen. Deutlich bemerkbar mache sich die Russlandkrise: „Die Gesellschaften in der Ukraine und in Russland haben empfindlich Umsatz verloren. Da Kunden weltweit von der Krise betroffen sind, mussten wir auch in anderen Ländern Einbußen hinnehmen.“ Das international gute Wachstum von Ziehl-Abegg habe die Rückgänge unter dem Strich allerdings deutlich kompensieren können. Es schlägt sich auch auf die Beschäftigtenzahlen nieder. Finanzvorstand Achim Curd Rägle freut sich: „Erstmals arbeiten bei uns weltweit mehr als 3 400 Menschen.“ Der Erfolg des Vertriebs geht Hand in Hand mit der Arbeit der Entwickler. „Die Produkte der vergangenen zwei, drei Jahre sind im Markt angekommen, sodass sich dies auch spürbar in der Produktion auswirkt“, betont Technikvorstand Norbert Schuster. Gleichzeitig kündigt er für das laufende Jahr weitere Neuheiten an, die Ziehl-Abegg neue Märkte erschließen. Der weltweite Produktionsverbund sei nicht nur in Deutschland um ein großes Werk in Baden-Württemberg erweitert, auch in Thailand ist eine Produktion aufgestellt worden. Die Produktion im Gewerbepark Hohenlohe für die Antriebstechnik/Automotive (Investition: 30 Mio. Euro) ist wie geplant in Betrieb genommen worden. Der Ausblick für das laufende Jahr ist geprägt von mehreren negativen Vorzeichen: Die Russlandkrise wird weiterhin spürbar sein. Als sicherer Lichtblick gilt das offensichtlich solide Wirtschaftswachstum in den USA. www.ziehl-abegg.de Franz Morat eröffnet neues Werk in Polen Die Franz Morat Group hat einen neuen Produktionsstandort in Polen gebaut. Das Werk in Nowa Ruda in Niederschlesien soll ab Sommer 2015 umsatzstarke Serien-Montageprojekte der Tochterfirmen Framo Morat und F. Morat übernehmen. Außerdem sollen dort Engineering-Kapazitäten ausgebaut werden. Ein Grund für den Aufbau des Standortes im Nachbarland sei der Fachkräftemangel in Deutschland. Am neuen Standort soll auch die Erschließung neuer Absatz- und Beschaffungsmärkte forciert werden. Außerdem sei es notwendig geworden, durch steigenden Wettbewerbsdruck Kosten zu reduzieren. Die langfristige Sicherung der Standorte im Schwarzwald sei aber weiterhin wichtigstes Ziel, erklärte Geschäftsführer Gökhan Balkis. Alle fest angestellten Mitarbeiter würden langfristig weiter beschäftigt. In Eisenbach werde ein kleineres Montage-Team bestehen bleiben, um Serienanläufe zu begleiten, Optimierungsaufgaben durchzuführen und als zentraler Ansprechpartner zu fungieren. ww.franz-morat.com 10 antriebstechnik 3/2015

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