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antriebstechnik 12/2018

antriebstechnik 12/2018

STEUERN UND

STEUERN UND AUTOMATISIEREN Transparenz und Sicherheit in der Fertigung www.balluff.de Für Transparenz und Sicherheit in der Fertigung und Logistik bietet Balluff Traceability- und Safety- Komponenten an. Mit dem RFID-Controller BIS V (Bild) wachsen Werkzeugidentifikation und Trackand-Trace zusammen. Der Anwender kann an den RFID-Controller HF-, LF- und UHF-Leseköpfe zeitgleich frontseitig per Plug-&-Play anschließen und im Mischbetrieb nutzen. Eine integrierte Sicherheitslösung via IO-Link und Profisafe ist „Safety over IO-Link“. Sie vereint Automation und Sicherheit und ist zur Sensorebene hin offen und dabei einfach installier- und nachrüstbar. Ein Safety- Highlight ist ein All-in-One-E/A-Modul mit sicher abschaltbarem Aktorsegment. An den IO-Link-E-/ A-Hub mit zwei galvanisch getrennten Segmenten lassen sich sowohl Sensoren als auch Aktoren anschließen. In Verbindung mit einem externen Safety-Gerät kann die Versorgungsspannung des Aktorsegments sicher abgeschaltet werden, um Sicherheitsfunktionen bis SIL2 umzusetzen. Echtzeit-Blick in komplexe CNC-Prozesse Für die durchgängige Vernetzung und Digitalisierung in der CNC-Fertigung hat Eckelmann ein Machine Management System (MMS) entwickelt. Das System erlaubt einen Echtzeit-Blick in komplexe CNC-Fertigungsprozesse und dient dazu, alle produktionsnahen Managementaufgaben auf einer Plattform zu bündeln. Dafür setzt der Steuerungsausrüster mit OPC-UA auf offene IoT-Kommunikationsstandards. Die skalierbare, plattformunabhängige Lösung kann als Cloud oder On-Premises genutzt werden – für die Vernetzung des Maschinenparks vor Ort ebenso wie für die verschlüsselte Vernetzung von Maschinen weltweit. Die Steuerung fungiert als Industrie-4.0-Gateway und erlaubt einen intelligenten Zugriff auf sämtliche Sensor- und Aktor-Daten der Maschinen. Der Hersteller verfügt über einen eigenen CNC-Kern und kann deshalb einen vollständigen digitalen Zwilling im MMS aufbauen. Dieser verhält sich exakt wie die Steuerung. So lassen sich Bearbeitungsprozesse realitätsnah simulieren. www.eckelmann.de Kompakte Motorschutzschalter bis 37 kW Schneider Electric stellt zwei kompakte Modelle seiner thermisch-magnetischen Motorschutzschalter vor. Die 55 mm breiten TeSys GV3P73 und GV3P80 bieten eine einstellbaren Nennstrombereich bis 73 bzw. 80 A. Sie eignen sich für Motoren der Energieeffizienzklassen IE3 und IE4. In Kombination mit dem neuen Leistungsschalter TeSys D Green (80 A) ergibt sich eine energieeffiziente und platzsparende Motorstarterlösung einschließlich SPS-Anbindung bis 80 A Nennstrom ohne Koppelrelais. In Applikationen ohne Leistungsschalter ermöglicht die Serie die lokale, manuelle Betätigung über einen Drehgriff oder einen verlängerten Griff. Hinzu kommt eine gut sichtbare Auslöseanzeige. Beide Modelle sind mit der EverLink-Klemmtechnologie ausgestattet, die das Lösen der Kabelverbindungen verhindert. Die Verbindung verhindert zudem den Kupfer-Kriecheffekt bei Stromfluss und verbessert die Vibrationsfestigkeit der Kontaktstelle. www.schneider-electric.com Energiespeicher nutzt Bremsenergie Energiespeicher PMCenergy SD von Pilz sparen in Verbindung mit den Servoverstärkern PMCprotego D und PMCtendo DD5 bis zu 60 % Energie ein. Dafür wird die bei einem Bremsvorgang entstehende Energie aufgenommen, zwischengespeichert und wieder genutzt – ohne Rückwirkungen für das Stromnetz. Da die Bremsenergie nicht mehr als Wärme abgegeben wird, bleibt die Wärmeentwicklung gering. Das sorgt für eine längere Gebrauchsdauer der Geräte, und es reichen kleinere Kühlgeräte aus. Der Energiespeicher ermittelt die Höhe der Arbeitsspannung im Zwischenkreis der Servoverstärker. Energie, die die Spannung des Zwischenkreises übersteigt, nimmt der Speicher in Kondensatoren auf. Wird der Pegel unterschritten, speist er Energie bei Beschleunigungsvorgängen wieder ein. Die Zwischenkreise können miteinander verbunden werden, sodass ein Energiespeicher pro Achsgruppe ausreicht. Mit Modulen mit Leistungsstärken von 1 600 und 3 200 Ws kann das Speichervolumen erweitert werden. www.pilz.com Robuste Power-over-Ethernet-Switches Phoenix Contact erweitert sein Angebot an industriellen Powerover-Ethernet (PoE)-Switches mit neuen Unmanaged und Managed Switches. Sie sind mit allen Geräten nach IEEE 802.3 at (PoE+) kompatibel. Die Unmanaged PoE-Switches der 1 000er- Serie bieten einen weiten Betriebstemperaturbereich, Full-Gigabit-Ports und unterstützen Jumbo Frames sowie die Überwachung von Verbindungsabbrüchen auf einzelnen Ports. Aufgrund des PoE-Leistungsbudgets von 30 W pro Port und Varianten mit SFP-Glasfaser-Ports können PoEfähige Endgeräte flexibel angeschlossen werden. Die Managed PoE-Switches der 4 000er-Serie verfügen über ein hohes PoE-Leistungsbudget von 60 W pro Port in Vorbereitung auf den neuen IEEE 802.3bt Standard. Weitere Vorteile sind Gigabit-SFP-Ports und neue Konfigurationsmöglichkeiten. Die zeitgenaue Aktivierung der PoE-Funktionalität zur Reduktion des Datenverkehrs und Stromverbrauchs wird durch das Scheduling ermöglicht. Mit der Watchdog-Funktion wird der Verbindungsstatus zum Endgerät kontrolliert. Im Fehlerfall wird dieses automatisch neu gestartet oder abgeschaltet. www.phoenixcontact.com 26 antriebstechnik 12/2018

Automatisierung mit Schutz bei Netzausfall LTI Motion hat das EtherCAT-basierte Automatisierungssystem SystemOne CM entwickelt. Es besteht aus der Steuerung MotionOne CM, der zentralen Einspeiseeinheit und den anreihbaren Mehrachsreglern ServoOne CM. Der gemeinsame DC-Bus dient als Energiespeicher auch bei Netzausfall. Hier lassen sich externe Kapazitäten anschließen, um den Speicher zu vergrößern. Bei Netzausfall kann der Kunde das System kurzfristig am Leben erhalten oder kontrolliert herunterfahren, z. B. durch Energiegewinnung beim Abbremsen einer schnell rotierenden Spindel. Die Steuerspannung wird aus einem Hochvolt-Netzteil gewonnen, welches aus dem gemeinsamen DC-Bus gespeist wird. Dieses Konzept gewährleistet, dass die Steuerspannung für die Antriebsregler sowie für die zentrale Steuerung bis zum Stillsetzen des letzten Antriebs vorhanden ist. Die integrierte MotionOne CM lässt sich mit ihren skalierbaren Prozessorleistungen für einfache bis hoch anspruchsvolle Steuerungsaufgaben einsetzen. www.lti-motion.com Antriebsdaten auswerten und nutzen Mit Sidrive IQ bietet Siemens eine digitale Plattform, mit der sich Daten aus Antriebssystemen auswerten und nutzen lassen. Basierend auf vernetzten Drive Systems von Siemens ist die cloudbasierte Applikation nun auch für Motoren und Umrichter im Mittelspannungs- und Hochspannungsbereich verfügbar. Sie ermöglicht optimierte Wartungsaktivitäten, maximale Verfügbarkeit und erhöhte Produktivität von kleinen Leistungen bis in den MW-Bereich. Mit Konnektivitätsmodulen wie Simotics Connect 600 und Sinamics Connect 500 lassen sich Hochspannungsmotoren und Mittelspannungsumrichter einfach an Sidrive IQ anbinden. Mit der neuen Generation von Remote Services und Condition Monitoring Services im Rahmen von Sidrive IQ Services bietet Siemens korrektive Maßnahmen zur Fehlerbehebung, Angebote zur präventiven Wartung und proaktive Leistungen für eine verbesserte Performance. Zum Einsatz kommen die optimierten Antriebssysteme in Pumpen, Ventilatoren und Kompressoren in diversen Branchen wie Öl und Gas, Bergbau, Lebensmittel und Getränke, Wasser und Abwasser, Metalle sowie Zement. www.siemens.com [GESCHLOSSENLEBE NSMITTELKONFORM ] was man kaum sieht DER BRECOprotect Servoantriebe für intelligente Produktion Kollmorgen hat eine zweite Generation an Servoantrieben herausgebracht, die der zunehmenden Digitalisierung in der Produktion Rechnung tragen. Die Servoregler und Servomotoren der Reihe AKM2G zeigen eine gesteigerte Leistungsdichte, verbinden Motorendaten mit der Cloud und lassen sich durch ihre maximale Offenheit direkt in bestehende Automatisierungsstrukturen einbinden. Auch aus dem Blickwinkel der Sicherheitstechnik stehen die Zeichen auf Digitalisierung – hier vor allem durch vermehrte Mensch-Maschine-Kollaborationen. Diese Zusammenarbeit reduziert sich nicht mehr auf die Robotik allein in Gestalt feinfühliger und präziser Antriebstechnik für Cobots. Kollaborationen haben auch im innerbetrieblichen Materialfluss Einzug gehalten, etwa durch die zunehmende Anzahl fahrerloser Transportsysteme. Beste Zahnriemenqualität aus Porta Westfalica, verbaut in Ihrer Anlage. Das ist Bewegung. www.kollmorgen.com

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