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antriebstechnik 12/2015

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eziehungsweise 06

eziehungsweise 06 Ersatzbild der ASM und Koordinatensysteme Darin sind u 1 , u 2 die Raumvektoren der Ständer- und Läuferspannung, ψ 1 , ψ 2 die Raumvektoren des Ständer- und Läuferflusses, i 1 , i 2 die Raumvektoren der Ständer- und Läuferströme, R 1 , R 2 die Ständer- und Läuferwiderstände, die Ständer- und Läuferreaktanzen, X h die Hauptfeldreaktanz und X σ1 , X σ2 die Ständer- und Läuferstreureaktanzen und die Gesamtstreuziffer. 07 Beobachter des Zweimassendrehschwingers mit Störmodell Dieses Gleichungssystem gilt unter den idealisierenden Annahmen: ■ eines vollkommen symmetrischen Aufbaus der Maschine, ■ eines sinusförmigen Luftspaltfeldes, ■ eines konstanten Sättigungszustandes sowie ■ unter Vernachlässigung der Stromverdrängung und der Eisenverluste. Für die verwendeten komplexen Raumvektoren gilt die Definition nach KOVACS [13]. Für den Ständerstromraumzeiger im ständerbezogenen Koordinatensystem (α, jβ) gilt z. B.: mit a= e j2π/3 Alle vorkommenden Variablen und Parameter sind normierte (perunit) Größen. Bei der Normierung wurden die üblichen Bezugsgrößen [14] verwendet. 08 Grundwellen-Leerlaufkennlinie U h = ƒ (I µ ) und Abhängigkeit der Ständerhauptreaktanz vom Magnetisierungsstrom X h = ƒ (I µ ) in normierter Form wobei U 1n die Nennstrangspannung, I 1n der Nennstrangstrom und f 1n die Nennfrequenz sind. ist die bezogene Anlaufzeitkonstante, die man bei der Normierung der Bewegungsgleichung erhält, p die Polpaarzahl. 60 antriebstechnik 12/2015

SCHWINGUNGSDÄMPFUNG Periodisches Reversieren Sollwert des Luftspaltmoments: Umschaltdrehzahl: n u = 1,0 ± 0,4 Leerlauf: m w = 0 Zweimassendrehschwinger: J A = J M = 0,06 kg m 2 ; ƒ 0 = 19,6 Hz Zeitliche Verläufe von 09 a „gemessenem“ und geschätztem Luftspalt moment m i (t) 09 b gemessenem und geschätztem Wellenmoment m Wel (t) 09 c gemessener und geschätzter Motordrehzahl n M (t) 09 d gemessener und geschätzter Lastdrehzahl n A (t) 09 e der Ständerhauptreaktanz X h (t) Grundbeziehungen der FOR der DGASM Bei der feldorientierten Regelung (FOR) der DGASM erfolgt bekanntlich [1, 2, 3] die gesamte Regelung in einem synchron mit dem Ständerflussraumvektor ψ 1 rotierenden Koordinatensystem, hier mit x, y bezeichnet. Dabei wird das Koordinatensystem so gelegt, dass seine reelle (x-) Achse immer in Richtung des Ständerflussraumvektors ψ 1 zeigt. Zerlegt man die komplexen Raumvektoren in ihre Real- und Imaginärteile und berücksichtigt, dass wegen der speziellen Orientierung sind, so erhält man nach Zwischenrechnung aus den Gl. (2) bis (7) als Grundbeziehungen der FOR der DGASM Für die Transformation der Raumvektoren vom ständerbezogenen bzw. läuferbezogenen ins ständerflussbezogene Koordinatensystem werden die Beziehungen antriebstechnik 12/2015 61

Aktuelle Ausgabe

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