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antriebstechnik 11/2020

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antriebstechnik 11/2020

SOFTSTARTER DIGITALE

SOFTSTARTER DIGITALE MESSE ZUR WERKZEUGMASCHINE ARBEITSMARKT FÜR INGENIEURE UNTER DRUCK Maschinenhersteller und Maschinenanwender können sich ab sofort über die neusten Lösungen und Produkte auf der virtuellen Heidenhain Messe 2020 informieren. Die virtuelle Messe bietet Herstellern von Werkzeugmaschinen Lösungen zur Steigerung der Genauigkeit, Prozesssicherheit und Produktivität ihrer Maschinen. Dazu gehören neue Generationen von Messgeräten mit Mehrwert und intelligente Antriebskonzepte. Anwender-Highlights sind unter anderem Software-Lösungen für die digitale Werkstatt und neue Steuerungsfunktionen, die die Bearbeitung noch genauer, dynamischer und effizienter fokussieren. Das virtuelle Messekonzept kombiniert digitale Inhalte mit handfesten Angeboten. Ein virtueller Messerundgang, mehr als 20 Videos und zahlreiche Downloads für detaillierte Unterlagen bilden das Online-Informationsangebot, das rund um die Uhr im Internet unter live.heidenhain.com zur Verfügung steht. www.heidenhain.de Die Zahl der offenen Ingenieursstellen ist seit März stark gesunken und die Zahl der Arbeitslosen ist sprunghaft angestiegen: Verglichen zum Vorjahresquartal stieg die Zahl der arbeitslos Gemeldeten um 44,9 %. Das zeigen die Zahlen für das 3. Quartal 2020 aus dem aktuellen Ingenieurmonitor, den der VDI mit dem Institut der deutschen Wirtschaft herausgibt. Ursache ist in erster Linie die Corona-Krise. Allein im dritten Quartal 2020 sank die Anzahl der offenen Stellen um 26,2 %. In absoluten Zahlen waren monatsdurchschnittlich im dritten Quartal 92 380 offene Stellen zu besetzen, wovon 61 170 auf die acht klassischen Ingenieurberufskategorien und 31 200 auf Informatikerberufe entfielen. Eine Beschäftigung in einem Ingenieurberuf suchten im dritten Quartal 2020 monatsdurchschnittlich 46 088 Personen. „Da die Ingenieurarbeitgeber weiterhin versuchen, ihr Stammpersonal zu halten, viele von ihnen jedoch vorübergehend auf Neueinstellungen verzichten, betrifft dieses Problem insbesondere jüngere Ingenieurinnen und Ingenieure“, sagt VDI-Direktor Ralph Appel. Ralf Klemme, Vorsitzender des VDI-Fachbeirats Beruf und Arbeitsmarkt und Director Human Resources Management der Lenze SE, betont, dass Fachkräftesicherung weiterhin ein wichtiges Thema sei. Der demografische Wandel geht nach Corona weiter. www.vdi.de MARKT FÜR SERVICE-ROBOTER BOOMT Der Verkaufswert von professionellen Servicerobotern ist bereits im Zeitraum 2018-2019 weltweit um 32 % auf 11,2 Milliarden US-Dollar gestiegen. Im laufenden Jahr bekommt der Markt weitere Impulse durch die COVID- 19-Pandemie. Die schlägt sich beispielsweise in einer großen Nachfrage nach Desinfektionsrobotern, Logistikrobotern in Fabriken und Lagerhäusern oder nach Robotern für die Zustellung von Waren nieder. Das berichtet die Interna tional Federation of Robotics (IFR) in ihrer Veröffentlichung des Jahrbuchs World Robotics 2020. Das ertragsstärkste Segment bei den professionellen Service-Robotern sind demnach Medizinroboter mit einem Marktanteil von 47 % im Jahr 2019. Dazu tragen vor allem Robotersysteme bei, die in der Chirurgie eingesetzt werden und die höchsten Einzelpreise erzielen. Der Umsatz bei den Medizinrobotern insgesamt erreichte einen neuen Rekordwert von 5,3 Milliarden US-Dollar – ein Plus von 28 %. Bis 2022 rechnet die IFR weiterhin mit einem großen Marktpotenzial: Der Marktwert von verkauften oder geleasten Logistikrobotern stieg um 110 % auf 1,9 Milliarden US-Dollar. Der Trend zu einem fortgesetzt starken Umsatzwachstum von 40 % oder mehr pro Jahr erscheint dem IFR damit möglich. „Wir gehen davon aus, dass der Verkauf von professionellen sowie auch persönlichen Service-Robotern weiter stark zunehmen wird“, sagt Milton Guerry, Präsident der IFR. www.ifr.org 8 antriebstechnik 2020/11 www.antriebstechnik.de

SOFTSTARTER NEUER SALES DIRECTOR BEI MITSUBISHI ELECTRIC Ralf Gronemann ist mit der Position des Sales Director bei Mitsubishi Electric betraut worden. Der 53-jährige leitet den Verkauf für Deutschland, Österreich und die Schweiz (DACH). Gronemann verfügt aufgrund verschiedener Managementfunktionen bei internationalen Automatisierungsunternehmen über weitreichende Erfahrungen im Vertrieb komplexer technischer Produkte. Er verantwortet sämtliche Vertriebsaktivitäten des Geschäftsbereiches Industrial Automation in der DACH-Region. Seine Schwerpunkte sieht er im Ausbau strategischer Partnerschaften, den Ausbau des Roboter- und Antriebssektors sowie in der Unterstützung der digitalen Transformation unserer Kunden und des Unternehmens. Stefan Knauf, Division Manager der Factory Automation European Business Group von Mitsubishi Electric, erklärt: „Ralf Gronemann verfügt über viele Jahre Erfahrung in der Automatisierungsbranche. Damit bringt er die besten Voraussetzungen mit, die Umsätze in dieser dynamischen Zeit in dieser wichtigen Wirtschaftsregion zu steigern.” www.mitsubishielectric.com NEUE CORONA-MASSNAHMEN „RICHTIG UND NOTWENDIG“ Der VDMA (Verband deutscher Maschinenund Anlagenbauer) hält neuen Maßnahmen der Bundesregierung zur Corona-Eindämmung für „richtig und notwendig“. Dies teilte der Verband via Website mit. Weite Teile der Industrie könne man so am Laufen halten, was zur Sicherung der Beschäftigung beitrage. Zu den Corona-Beschlüssen, die Regierung und Ministerpräsidenten nun vereinbart haben, äußerte sich VDMA Präsident Karl Haeusgen folgendermaßen: „Die jetzt beschlossenen Maßnahmen sind richtig und notwendig, um die Ansteckungswelle zu brechen. Schlimmeres zu verhindern, ist die richtige Zielsetzung. Der Blick in unsere Nachbarländer Belgien und Tschechien zeigt das Bedrohungspotenzial.“ Trotz Teil-Lockdown könnten weite Teile der Industrie ihren Betrieb weiterführen. Das trage zur Sicherung der dort Beschäftigten bei, so Haeusgen. „Bund und Länder haben hier deutlich aus dem Frühjahr gelernt und dies zur Botschaft gemacht.“ Als weiteres Ziel nannte der VDMA-Präsident die Aufrechterhaltung der grenzüberschreitenden Lieferketten in Europa. Europa müsse insgesamt sicherstellen, dass die Lieferketten grenzüberschreitend erhalten bleiben. Der deutschen Regierung riet Haeusgen dazu, mittels ihrer EU-Ratspräsidentschaft „deutlichere Akzente zu setzen“. Einschnitte würden hingegen zu einer Verschärfung der Krise führen. www.vdma.org

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