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antriebstechnik 11/2020

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antriebstechnik 11/2020

STANDPUNKT ALS

STANDPUNKT ALS FAMILIEN­ UNTERNEHMEN AM WELTMARKT Das Familienunternehmen Kübler Group, Hersteller von Positions- und Bewegungssensorik, sowie Schleifringen und Zählern, sieht sich im 60. Jubiläumsjahr gut für die Zukunft gerüstet. Gerade das Thema Industrie 4.0 bietet Kübler viele neue Potentiale. Die beiden Gesellschafter und Geschäftsführer der Kübler Group, Gebhard und Lother Kübler, erklären, wie sich ein Familienunternehmen auf dem Weltmarkt behaupten kann. DIGITALISIERUNG IN VERBINDUNG MIT DEM MENSCHEN DAHINTER – DAS IST UNSER CREDO Lothar W. Kübler und Gebhard F. Kübler, Gesellschafter & Geschäftsführer der Kübler Group Ein wichtiger Trumpf von Familienunternehmen ist die Kundennähe. Gerade findet, national sowie international, eine Veränderung in der Kundenkommunikation statt. Neue Formen des digitalen Marketings, des Vertriebs und des Supports in der Applikation gewinnen an Bedeutung. Wir tragen dem Rechnung mit Events wie den Slip Ring Days, den Elevator Days oder der virtuellen SPS Messe 2020, die Kübler zusätzlich zum Angebot der Messegesellschaft macht. Diese Veranstaltungen bieten virtuelle Rundgänge, direkten Beratungskontakt sowie Live Beratung mit 3D Blick und „augmented reality“. Das ermöglicht uns, global mit Kunden in Kontakt zu treten. Kunden können weltweit per online Chat direkt mit den Applikationsingenieuren sprechen oder sich in unserer Akademie weiterbilden. Solche Angebote sind wichtig, um Kunden anzusprechen und im Endeffekt auch an unser Unternehmen zu binden. Die Kundennähe verlangt aber auch eine hochqualifizierte Belegschaft. Wir bei Kübler haben daher trotz Corona in diesem Jahr auch in den Vertriebsbereich und den Branchenvertrieb personell investiert. Digitalisierung in Verbindung mit den Menschen dahinter – das ist unser Credo und das ist unabdingbar, will man auf dem Weltmarkt als KMU bestehen. Ein zweiter essentieller Punkt ist das zukunftsorientierte Produktportfolio. Wir erreichen das mit unserem „Industrie 4.0 ready“ Portfolio und dem digitalen Service, mit dem wir Kunden in der Umsetzung von Industrie 4.0 Anwendungen unterstützen. Wir achten beispielsweise darauf, ob für die eingesetzten Produkte jeweils Administrationsschalen (AASX-Dateien) verfügbar sind oder es gar maschinell lesbare Webseiten für eine Cloud zu Cloud-Kommunikation (WoT – Web of Things) gibt, damit der Anlagenbetreiber (Fabrikbesitzer) das Asset- Management leichter umsetzen kann oder der Maschinen-Hersteller schneller und effektiver diese Produkte in seine Maschine integrieren kann. Vorteile ergeben sich daraus auch für den Service-Partner (Wartung, Instandhaltung), der fehlerfrei das richtige Produkt installieren kann oder im Reparaturfall ersetzen kann. Dazu gibt es immer aktuelle Produktinformationen wie Betriebsanleitungen zum downloaden. Als KMU sollte man auch vor den Geschäftsmodellen der Großen nicht zurückschrecken. „Pay-per-Use“-Konzepte etwa sind Kunden- und zukunftsorientiert zugleich. Wir realisieren das beispielsweise mit unseren smarten Schleifringen. Traditionelle Werte wie Flexibilität und Zuverlässigkeit sind für das Familienunternehmen Kübler essenziell. Wir verbinden beides in unserem neuen 24one-Lieferversprechen für Drehgeber nach Wunsch. In diesem Lieferversprechen fertigt und liefert Kübler einen Wunschgeber innerhalb von 24 Stunden weltweit. Wenn Kunden das Gefühl haben, sich auf einen Partner verlassen zu können, dann ist das mehr wert als der niedrigste Preis. Und genau hier haben wir als unabhängiges Familienunternehmen einen Vorsprung gegenüber manchem „Nicht Familienunternehmen“, Konzern oder sonstigen Marktbegleiter. www.kuebler.com 6 antriebstechnik 2020/11 www.antriebstechnik.de

KARL HAEUSGEN NEUER VDMA-PRÄSIDENT Der Münchner Familienunternehmer Karl Haeusgen ist von der Mitgliederversammlung des VDMA in Wiesbaden zum neuen VDMA-Präsidenten für die kommenden vier Jahre gewählt worden. Er tritt damit die turnusgemäße Nachfolge von Carl Martin Welcker (Alfred H. Schütte GmbH & Co. KG) an, der das Amt seit 2016 ausübte und nicht wiedergewählt werden konnte. Haeusgen ist Vorsitzender des Aufsichtsrats und Miteigentümer der Hawe Hydraulik SE mit Sitz in Aschheim im Landkreis München. Zu Vizepräsidenten wurden Henrik Schunk und Bertram Kawlatz gewählt. Karl Haeusgen arbeitete als Assistent des Vorstands im Bereich Materialwirtschaft bei der MahoAG, Pfronten sowie bei der Barmag Far East Ltd., Hong Kong, einem Tochterunternehmen des damaligen deutschen Textilmaschinenherstellers Barmag AG. Anschließend war Haeusgen bei Hawe in verschiedenen Positionen für die Ressorts Vertrieb, Marketing, Unternehmensentwicklung, Qualität und Organisation zuständig. Von 1996 bis 2019 war er Mitglied der Geschäftsführung bzw. Sprecher des Vorstands der Hawe Hydraulik SE. Karl Haeusgen ist der Enkel von Karl Heilmeier, einem der beiden Hawe-Firmengründer. Haeusgen ist seit vielen Jahren im VDMA engagiert, er ist Mitglied im Engeren Vorstand und im Hauptvorstand des VDMA, von 2008 bis 2014 war Haeusgen Vorstandsvorsitzender des VDMA Bayern. Seit 2013 ist er Vize-Präsident des VDMA. In das Amt des Vizepräsidenten wurde abermals der Familienunternehmer Henrik Schunk gewählt (Jahrgang 1972). Er ist seit Juni 2018 VDMA-Vizepräsident und war bereits zuvor stark im Verband engagiert: von 2009 bis 2012 als Mitglied des Vorstands von VDMA Robotik + Automation und seit 2013 als Mitglied des VDMA-Hauptvorstands. Schunk ist seit 2002 geschäftsführender Gesellschafter und seit 2010 CEO des Automatisierungs- Spezialisten Schunk GmbH & Co. KG mit Sitz in Lauffen am Neckar. Neu als Vizepräsident gewählt wurde Bertram Kawlath (Jahrgang 1970), geschäftsführender Gesellschafter der Schubert & Salzer Firmengruppe. Kawlath ist Mitglied des Hauptvorstands des VDMA sowie Mitglied des Vorstands und Vizevorsitzender des VDMA in Bayern. Zudem ist er Kuratoriumsmitglied der VDMA-Impuls-Stiftung. Die Schubert & Salzer Firmengruppe mit Hauptsitz in Ingolstadt produziert in Deutschland, Kerngeschäftsfelder sind die Entwicklung und der Vertrieb von Lösungen der Mess- und Regeltechnik für strömende und gasförmige Medien, die Produktion von Stahlfeinguß für Kunden im Maschinen- und Fahrzeugbau sowie die Entwicklung und der Vertrieb von ERP-Systemen für den Mittelstand Bild: VDMA www.vdma.de DIE ADAPTIVE MASCHINE Ihr Wettbewerbsvorteil In einer Welt der kleinen Losgrößen, kurzen Lebenszyklen und des Online-Handels bleiben Sie mit der adaptiven Maschine profitabel – der ersten Maschine, die sich dem Produkt anpasst. Aktuelle Herausforderungen Individuelle Konsumwünsche Höhere Variantenvielfalt Kurze Produktlebenszyklen Adaptive Maschinenlösungen Produktion auf Bestellung Formatwechsel ohne Stillstandszeiten Einfache Neukonfiguration mit digitalem Zwilling B&R ermöglicht die Umsetzung der adaptiven Maschine bereits heute – mit einer perfekt abgestimmten Gesamtlösung aus intelligenter Track-Technologie, Robotik, Vision und digitalen Zwillingen. Holen Sie sich Ihren Wettbewerbsvorteil: www.br-automation.com/adaptive

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