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antriebstechnik 10/2019

antriebstechnik 10/2019

STEUERN UND

STEUERN UND AUTOMATISIEREN STECKVERBINDER FÜR MEHR FLEXIBILITÄT SORGEN Die Firma Jenaer Antriebstechnik setzt bei ihren modularen Servokompaktantrieben mit integriertem Verstärker auf „smarte“ Anschlusstechnik von Phoenix Contact. Denn wenn Maschinen durch die Anforderungen aus Industrie 4.0 immer kompakter und leistungsfähiger werden, muss auch das Antriebssystem mitspielen. Seit über 28 Jahren entwickelt und fertigt die Jenaer Antriebstechnik GmbH – auch unter dem Namen JAT bekannt – im thüringischen Jena maßgeschneiderte Antriebslösungen und -systeme für eine hohe Anzahl unterschiedlicher Märkte mit jeweils spezifischen Anforderungen. Das Familienunternehmen beschäftigt über 160 Mitarbeiter und legt den Fokus darauf, gemeinsam mit dem Kunden Antriebslösungen auf dem neuesten Stand der Technik zu entwickeln und umzusetzen. Mehr Flexibilität für den Anwender zu schaffen ist eine wichtige Säule der Produktentwicklung. Dabei kommt es darauf an, den Servomotor nach genauen Kundenanforderungen auszurichten, damit der JAT-Anwender die Produktivität und Wirtschaftlichkeit seiner Anlage steigert. Das Ergebnis dieser Bestrebungen ist ein dezentrales Servokompakt-Antriebssystem, dessen Controller keinen Platz mehr im Schaltschrank benötigt – wodurch sich der Installationsaufwand auf ein Minimum reduziert. Das spart nicht nur Kosten, sondern schafft auch viel Freiheit im Maschinen- und Anlagendesign. Die Integration aller erforderlichen Systeme auf der einen sowie die gleichzeitige Komprimierung des Antriebs auf der anderen Seite stellten die Konstrukteure vor große Herausforderungen. Um den Fertigungsaufwand gering und die Flexibilität hoch zu halten, hat JAT sich entschieden, zweiteilige M8- und M12-Steckverbinder von Phoenix Contact einzusetzen. „Die große Variantenvielfalt an Polzahlen und Codierungen bietet unseren Entwicklern die Möglichkeit, alle optionalen Ausbaustufen des neuen Servoantriebssystems auf nur einer Platine – dem Optionsmodul – umzusetzen“, erklärt Hertwig. „Das schafft nicht nur Platz im Motor, sondern reduziert auch die Kosten in der Fertigung und Montage.“ 01 Dipl.-Ing. Thomas Hertwig, Entwicklungsingenieur bei JAT, hat sich für eine flexible und dennoch einheitliche Steckverbinderlösung entschieden 02 Motor mit Optionsmodul: die Platine vereinfacht den Gesamtfertigungsprozess, da auf nur einer Ebene alle Schnittstellen der Motorausbaustufen bei Bedarf kombinierbar sind Michael Hahn ist Vertriebsingenieur Device Connectors bei der Phoenix Contact Deutschland GmbH in Blomberg 56 antriebstechnik 2019/10 www.antriebstechnik.de

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Aktuelle Ausgabe

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